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      <marc:subfield code="a">Gebrauchsanweisung für das Burgenland</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Andreas Weinek ; Martin Weinek. Mit einem Vorw. von Harald Krassnitzer</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &lt;br/&gt;Autor: Fritz Popp; &lt;br/&gt;Sentimentale Seelenwanderungen für Kulturinteressierte. (EH)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die idealen BenützerInnen dieser Gebrauchsanweisung: Genussfreudige mit Hang zum Entspannen und zur Kultur. Besonders zur Ess- und Trinkkultur. Dieser wird hier ausgiebig gehuldigt. Das Buch könnte eigentlich auch heißen: "Urlaub im Wein". Nach einer kurzen Einführung in Geschichte und Eigenarten dieses kleinen Landes wenden sich die Autoren wortreich und erzählerisch ausschweifend den fünf Seelen zu, die den BurgenländerInnen innewohnen sollen: der genüsslichen, der künstlerischen, der unternehmungslustigen, der dunklen und schlussendlich der versöhnlichen. Die Autoren, selbstverständlich autochthone Burgenländer, outen sich als kulinarische Widerstandskämpfer, die grassierenden Unsitten Paroli bieten wollen. Im ganzen Buch wird deshalb ein "böser Zauberer" beschworen, der dem Burgenland kulturell zusetzt. Die beiden Kundigen kennen allerdings auch Orte, wo die Macht dieses Ungeistes wirkungsvoll gebrochen wird. Zu diesen führen sie und laden zu kulinarischen Gesamterlebnissen ein.&lt;br/&gt;Nach einem etwas albernen Theaterstück stellen sie das beachtliche künstlerische Potenzial des Landes vor. Unternehmungslustigen servieren sie ein vielfältiges Angebot, das von Radtouren über Burgbesichtigungen bis zum Thermenangebot reicht. Nicht verschwiegen werden das dunkle Kapitel Zweiter Weltkrieg und die Ungeheuerlichkeiten zu Kriegsende, die noch immer nicht aufgearbeitet sind. Versöhnlicher geht´s im letzten Kapitel zu: Hier wird vor allem über das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung in der Burg Schlaining informiert.&lt;br/&gt;Sehr wortreiche Zugänge im Plauderstil, die die persönlichen Vorlieben und Erfahrungen der Autoren thematisieren, zum Teil literarisch zu bemüht. Was fehlt: genauere Informationen über empfohlene Gaststätten, Karten, Bildmaterial und ein hilfreiches Register oder Literaturverzeichnis.</marc:subfield>
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