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      <marc:subfield code="a">Isabelle und Annika haben verlernt, miteinander zu sprechen. Nun, am Sterbebett ihrer Mutter, müssen sie es tun. Auch ihre Tante Dagmar ist da. Drei Frauen, drei Einzelkämpferinnen. Und noch während sie sich an das Gefühl herantasten, als Familie zusammenzugehören, launcht ein internationaler Tech-Milliardär seine Idee einer revolutionär neuen Gemeinschaft. Er will der Gesellschaft ein Update verpassen. Per App. Und alle können sich dabei einbringen. Der Start für das Projekt soll ausgerechnet hier bei ihnen sein: in Weimar. Schon Tage später sind die drei Teil einer öffentlichen Debatte. Denn was da auf sie zukommt, klingt so vielversprechend wie rätselhaft. Ist das der Neustart für die Demokratie? Oder der Anfang vom Ende? &#x84;Zwickau schreibt klug, bissig und oft mit bitterer Ironie. Sie wechselt Tonlagen - von melancholisch über sarkastisch bis analytisch -, nutzt Podcast-Transkripte, Gruppenchats, Nachrichtenfeeds und klassische Prosa - und bleibt dabei erstaunlich zugänglich... Trotz aller Stärken bleibt auch Kritik: Manche Passagen lesen sich wie ein Politikseminar. Figuren sprechen stellenweise weniger als Menschen, sondern eher als Denkfabriken. Und manchmal merkt man dem Roman seine Konstruktion etwas zu deutlich an. Aber gerade, weil er so viel will - und dabei so viel kann -, verzeiht man ihm diese Schwächen. Denn "Gesellschaftsspiel" ist nicht nur ein Roman über eine mögliche Zukunft, sondern ein kluger, genau beobachteter Roman über unsere Gegenwart&#x93; (ndr.de)</marc:subfield>
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