Ein ungezähmtes Tier
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Ein ungezähmtes Tier
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Joël Dicker ; Übersetzung aus dem Französischen von Michaela Meßner und Amelie Thoma
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
425 Seiten
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| ISBN10 |
3-492-07344-1
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| ISBN13 |
978-3-492-07344-8
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| Annotation |
Roman um einen aufsehenerregenden Juwelenraub, der eine scheinbar perfekte Familie der Schweizer Oberschicht enttarnt. (DR) Joël Dicker, Schweizer Bestsellerautor mit französisch-russischer Herkunft, hat mit seinem siebten Roman wieder großen Erfolg erzielt. Im Zentrum der Geschichte steht das strahlende, vierzigjährige Ehepaar Sophie und Arpad Braun, das in Cologny, einem angesagten Vorort von Genf, in einem Glashaus am Waldrand das scheinbar perfekte Leben führt. Arpad ist erfolgreicher Investmentbanker, Sophie arbeitet als gefragte Rechtsanwältin ihre Liebe ist nach wie vor groß und ihre Kinder sind so perfekt wie sie selbst. Die beiden freunden sich mit einem Ehepaar aus der Mittelschicht an, doch das Verhältnis ist von Untiefen geprägt: Greg hat sich auf Anhieb in Sophie verliebt (wie das laut Autor alle Männer tun) und nutzt seine Stellung als Polizist und Mitarbeiter einer Spezialeinheit aus, um sie zu überwachen und zu stalken. Karine, Verkäuferin in einer Boutique, ist mit Sophie befreundet, kann sich jedoch eines gewissen Neids nicht erwehren. Die Handlung wird durch einen geplanten Juwelenraub vorangetrieben, der vom geheimnisvollen Fauve mit vermeintlicher Unterstützung Arpads verübt werden soll. Der gesamte Roman kreist zeitlich um diesen Raub, mit Angaben wie »fünf Tage vor dem Überfall« oder »16 Jahre zuvor«, und gewährt den Leser*innen durch zahlreiche Rückblenden nur stückweise Einblick in die biografischen Hintergründe und wahren Motive der Figuren die psychologisch allerdings eher flach angelegt und mit vielen Stereotypen versehen sind (warum etwa muss Sophie so überaus attraktiv sein und an ein Raubtier erinnern?). Ein Roman, der durch seine unerwarteten Wendungen und zahlreichen Cliffhanger sicher viele Leser*innen fesseln wird, mich jedoch durch stereotype Figurenzeichnung, psychologisch nicht immer nachvollziehbare Handlungsweisen und manche Längen nicht ganz überzeugen konnte. Trotz dieser Schwächen ist der Roman für Büchereien zu empfehlen nicht zuletzt wegen der erklärten Intention des Autors, auch Menschen anzusprechen, die sonst selten zum Buch greifen: mit niederschwelliger Sprache und einer spannenden Handlung.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Gemeinde- und Schulbücherei Lessach |
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