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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); 
Autor: Fritz Popp; 
Großmutters Geheimnis oder ein Kunstkrimi mit äußerst fantasievollen Zutaten. (DR)
Klara Ingold ist studierte Kunsthistorikerin und Aufsichtsperson im Kunsthistorischen Museum in Wien. Sie führt ein im wahrsten Sinne sehr beschauliches Leben, lebt mit den Bildern und beobachtet Besucher*innen des Museums. So lernt sie auch Georg kennen, der ihr zweimal das Leben retten wird.
Klara gerät in einen Strudel unwahrscheinlicher und auch gefährlicher Ereignisse, als sie per Zufall ein Foto ihrer Großmutter entdeckt. Diese, eine mäßig bekannte Künstlerin, hatte ohne Angabe von Gründen die Familie verlassen, als Klaras Mutter keine zwei Jahre alt war. Mit der Entdeckung dieses Fotos, das ein berühmtes Motiv eines französischen Künstlers vorwegnimmt, beginnt eine kunsthistorische Rätselfahrt, die Klara und Georg bis nach Japan und wieder zurück nach Wien führen wird.
Ein berühmter japanischer Künstler, ein engelsgleicher Sumoringer und eine betagte Killerin treten auf den Plan, ein Zauberkünstler gibt einen wichtigen Hinweis und ein japanischer Filmregisseur macht Klara ein unglaubliches Angebot. Für ihre Recherchereise stellt er ihr einen Bodyguard zur Verfügung, was sich als klug und hilfreich erweist. Etappenweise nähert sie sich ihrer Großmutter, rekonstruiert ihre Fluchtgeschichte und ihren Beitrag für die Kunstgeschichte und die Wissenschaft.
Unwahrscheinliches, Abenteuerliches, Geheimnisvolles als völlig real und faktenbestimmend spannend darzustellen, das ist die große Kunst des Autors. Klug, ironisch und wortgewandt entlässt er sein erzählerisches Personal in unerwartete Wendungen und gefährliche Situationen, gibt Rätsel auf und führt zu überraschenden Lösungen. Und ganz nebenbei erfährt man Interessantes über Kunst, Kunstbetrachtung und japanische Kultur. Sehr gerne Leser*innen empfohlen, die spannende und intelligente Literatur schätzen.</marc:subfield>
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