Mit der Flut
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| Titel |
Mit der Flut
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| Verfasserangabe |
Agnes Krup
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
München
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| Umfang |
539 Seiten
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| ISBN13 |
978-3-492-05842-1
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Der Roman beruht aber auf einer wahren Geschichte. #Agnes Krup, die selbst auf Finkenwerder geboren ist und seit vielen Jahren in New York lebt, wo sie als Lektorin und Literatur-Agentin tätig ist, hat in dem Buch ihre Familiengeschichte verarbeitet. Genauer gesagt: die ihres in die USA ausgewanderten Großonkels. Nach dem Tod von dessen Witwe bekam Agnes Krup eine Tasche voller alter Briefe, Fotos und Zeitungsausschnitte. Der Roman, erzählte die Autorin in einem Interview, habe sich anschließend quasi von allein geschrieben. Wobei es sich nicht um ein rein dokumentarisches Werk handelt, sondern um ein Zwitterwesen. Der Grundstock der Handlung ist real, die Details sind fiktiv.##Die Stärke des Buchs ist zugleich seine Schwäche: In epischer Länge, auf mehr als 500 Seiten, erzählt Krup nicht nur von der großen Familie Pauls, sondern auch von der nicht minder großen Familie Antoninas. Von angeheirateten Partnern, Kindern, Kindeskindern, Onkeln, Tanten, Nachbarn, Freunden.##Als Zeitdokument bietet dieses Wimmelpanorama einen spannenden Einblick in vergangene Lebensweisen, als literarisches Werk aber fehlt es dem Buch an Stringenz. Wobei die Autorin nicht den Fehler macht, die Akteure zu Helden zu verklären. Im Gegenteil, Paul ist ein Egoist und geht grundsätzlich den Weg des geringsten Widerstands. Antonina ist zwar eine starke Frau, aber doch sehr oberflächlich. Die spätere Ehe der beiden ist, so viel sei verraten, nicht nur Freude.
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