Hannah

Bezeichnung Wert
Titel
Hannah
Verfasserangabe
Günzel-Horatz, Renate
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Düsseldorf
Jahr
Umfang
205 S.
ISBN10
3-491-79485-4
ISBN13
978-3-491-79485-6
Schlagwort
Annotation
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Hannah ist tot! Die 18-jährige Vorzugsschülerin, voller Lebensmut und Tatendrang, gut aussehend, verliebt, vielen eine gute Freundin - manchen allerdings auch ein Dorn im Auge. Ihr Einstehen für Schwächere und ihr politisches Engagement machen sie zur Zielscheibe für die Mächtigen der kleinen Gemeinde. Immer war Hannah unbequem in ihrer Konsequenz, in ihrem Gerechtigkeitsgefühl, in ihrem völlig kompromisslosen Vorgehen. Damit hat sie ihrer Umgebung oft zu viel zugemutet. Mord? Selbstmord? Unfall? - Eine junge Kriminalbeamtin übernimmt es, die Puzzleteile der vielen Aussagen zur Wahrheit zu rekonstruieren. Dabei spielt auch eine geheime "Abschussliste", die bösartig-penibel über die sexuellen Kontakte der Klassenkameraden berichtet, eine Rolle. Niemand wird am Ende verurteilt werden, über ihre (Mit-)Schuld nachdenken müssen einige. Ab 14 Jahren Inge Cevela ---- Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Martina Lainer; Unfall, Selbstmord oder Mord? - Hannahs Tod wirft Fragen auf, die nicht nur Mutter und Freunde zu Selbstreflexion zwingen. (ab 13) (JE) Der unerwartete Tod der 18jährigen Hannah stürzt ihre Mutter, den Freund, Schulkameraden, aber auch Politiker und die hohe Geistlichkeit in tiefe Selbstzweifel, die von Schuldgefühlen genährt werden. "Hannah ist tot!" Mit dieser unumstößlichen Feststellung am Anfang des Jugendromans beginnt sich das Karussell nach den Ursachen ihres Todes zu drehen. War es ein Unfall mit tödlichem Ausgang, Suizid oder gar beinharter, politisch motivierter Mord, begangen von Politikern, die sich durch das unermüdliche Engagement der jungen Frau entlarvt, durchschaut und daher gefährdet fühlen? Eine sympathisch charakterisierte Kommissarin ist mit der Aufklärung betraut und ihre Recherchen und Protokolle sind wichtige Etappen, die den Knoten von Motiven auflösen. Die Schuldfrage ist nicht eindeutig zu klären, alle, die Hannah kannten und mit ihr bekannt waren, haben Anteil am Geschehen, alle haben Grund, sich verantwortlich zu fühlen. Alle, die zu Wort kommen, sehen sich vor die Sinnfrage gestellt, niemand ist am Ende der/die gleiche: "Es ist vorbei. Aber es wird niemals zu Ende sein." - Puzzleartig, in Berichten, Selbstgesprächen, Unterhaltungen mit der Polizistin und in Tagebuchaufzeichnungen Hannahs entwickelt sich nicht nur die Aufklärung dessen, was tatsächlich passierte und zum Tod der 18jährigen führte, sondern auch Lebensbilder und differenzierte Psychogramme, die Zeugnis ablegen von den Zielen und Idealen der Figuren, von ihren Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten. Der Tod Hannahs wird zur Infragestellung und zur Herausforderung, er leuchtet das Netz von Lebenslügen - auch und gerade von Politikern - aus, und gibt ein Beispiel dafür, wie schwer es ist, sich selber und seinen Idealen treu zu bleiben. - Ein gut geschriebener, mit vielen Spannungselementen versehener Roman für Jugendliche ab 13. ---- Quelle: Kommission für KJL; Autor: (1992-1997); Das Rätsel um den Tod der 18jährigen Hannah steht im Zentrum des Romans: Aus der Sicht mehrerer Beteiligten wird der Fall aufgerollt und durch Tagebuchaufzeichnungen Hannahs ergänzt. Die Fäden laufen bei einer Kriminalbeamtin zusammen, die den Fall schließlich auch löst. Die Motive, Gedanken und Gefühle der Beteiligten verleihen dem Geschehen Plastizität und Spannung. Die Autorin reflektiert die Kommunikationsunfähigkeit der Jugendlichen und deren Eltern und zeigt die seelischen Verwundungen auf, die durch männliches Angeberverhalten in der Peergroup ausgelöst werden. Ein spannender, psychologisch glaubwürdiger und anspruchsvoller Roman. ---- Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); Hannah ist tot! Die 18-jährige Vorzugsschülerin, voller Lebensmut und Tatendrang, gut aussehend, verliebt, vielen einen gute Freundin - manchen allerdings auch ein Dorn im Auge. Ihr Einstehen für Schwächere und ihr politisches Engagement machen sie zur Zielscheibe für die Mächtigen der kleinen Gemeinde. Immer war Hannah unbequem in ihrer Konsequenz, in ihrem Gerechtigkeitsgefühl, in ihrem Gerechtigkeitsgefühl, in ihrem völlig kompromißlosen Vorgehen. Damit hat sie ihrer Umgebung oft zu viel zugemutet. Mord? Selbstmord? Unfall? - Eine junge Kriminalbeamtin übernimmt es, die Puzzleteile der vielen Aussagen zur Wahrheit zu rekonstruieren. Dabei spielt auch eine geheime "Abschussliste", die bösartig-penibel über die sexuellen Kontakte der Klassenkollegen berichtet, eine Rolle. Niemand wird am Ende verurteilt werden, über ihre (Mit-)Schuld nachdenken müssen einige. Das Rätsel um den Tod der 18jährigen Hannah steht im Zentrum des Romans: Aus der Sicht mehrerer Beteiligten wird der Fall aufgerollt und durch Tagebuchaufzeichnungen Hannahs ergänzt. Die Fäden laufen bei einer Kriminalbeamtin zusammen, die den Fall schließlich auch löst. Die Motive, Gedanken und Gefühle der Beteiligten verleihen dem Geschehen Plastizität und Spannung. Die Autorin reflektiert die Kommunikationsunfähigkeit der Jugendlichen und deren Eltern und zeigt die seelischen Verwundungen auf, die durch männliches Angeberverhalten in der Peergroup ausgelöst werden. Ein spannender, psychologisch glaubwürdiger und anspruchsvoller Roman. Weitere Rezensionen Fundevogel 6/97, S.55f.Eselsohr 7/97, S.21 bn 3/97, S.503 Bulletin 3/97, S.27 - Fundevogel 3/99, S.33 STUBE - Seitenweise : www.stube.at
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Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band