Beim Bau der chinesischen Mauer

Bezeichnung Wert
Titel
Beim Bau der chinesischen Mauer
Untertitel
ungedruckte Erzählungen und Prosa aus dem Nachlass
Verfasserangabe
hrsg. von Max Brod und Hans-Joachim Schoeps
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Auflage
Originalgetreuer Nachdr. der Ausg. Berlin, Kiepenheuer, 1931
Verlag
Ort
Hildesheim
Zürich
New York, NY
Jahr
Umfang
266, 6 S.
ISBN13
978-3-487-13613-4
978-3-487-13608-0
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Beim Bau der chinesischen Mauer : Ungedruckte Erzählungen und Prosa aus dem Nachlass. / von Franz Kafka Die ab 1917 entstandenen und aus dem Nachlass Kafkas stammenden neunzehn erzählenden Stücke und Aphorismen wurden von dem Schriftsteller Max Brod, einstiger Studienfreund Kafkas, und dem Religionshistoriker Hans-Joachim Schoeps herausgegeben. Ferne, unerreichbare Mächte, rätselhafte, zu spät eintreffende Botschaften (wenn sie denn überhaupt ihren Adressaten erreichen), vergebliche Bitten, undurchschaubar komplizierte Verfahren, unendlich gegliederte und abgestufte Raumfolgen bestimmen das Dasein der meist vereinzelten Menschen in nächtlich verschatteten, ausweglosen Welten. Kafka hat eine schwer zu bestimmende Dimension der menschlichen Existenz in Gleichnissen nachgebildet, die wohl niemand vor ihm und niemand nach ihm so eindringlich und bedrückend zu beschreiben vermocht hat. „Diejenigen, ich gehöre zu ihnen, die schon einen kleinen gewöhnlichen Maulwurf widerlich finden, wären wahrscheinlich vom Widerwillen getötet worden, wenn sie den Riesenmaulwurf gesehen hätten, der vor einigen Jahren in der Nähe eines kleinen Dorfes beobachtet worden ist, das dadurch eine gewisse vorübergehende Berühmtheit erlangt hat. (…) Viele Leute kamen aus Neugierde von weither, sogar aus dem Ausland, nur diejenigen, die mehr als Neugierde hätten zeigen sollen, die kamen nicht.“ (Der Riesenmaulwurf)
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