Christina - Freunde gibt es überall

Bezeichnung Wert
Titel
Christina - Freunde gibt es überall
Verfasserangabe
Inge Meyer-Dietrich. Ill. von Dagmar Henze
Medienart
Person
Reihe
Verlag
Ort
Ravensburg
Jahr
Umfang
91 S.
ISBN13
978-3-473-34089-7
Schlagwort
Annotation
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Elisabeth Zehetmayer; #Gerade als der kleine Flüchtlingsjunge Kenan Freunde findet, muß seine Familie wieder umziehen. (ab 8) (JE)##In Christinas Klasse gibt es einen Neuen: Kenan. Er ist Roma aus dem ehemaligen Jugoslawien, spricht kein Wort Deutsch und sieht oft traurig aus. Manchmal entlockt ihm ein Lied ein Lächeln. Christina mag Kenan, auch wenn Kai behauptet, daß Zigeuner stehlen. Als Kenan im Schulhof von größeren Buben gehänselt und verprügelt wird, eilen ihm Christina und ihre Freunde zu Hilfe. Ab jetzt spielt Kenan oft mit ihnen. Eines Tages jedoch kommt ein Brief vom Ausländeramt: Kenans Familie wird in ein anderes Flüchtlingsheim in Ostdeutschland "umverteilt". Obgleich ein Anwalt eingeschaltet wird und die Kinder für Kenans Familie Geld sammeln, muß Kenan fort. Nur Christinas Schmusebär bleibt Kenan zur Erinnerung. Als Christina von einem Brandanschlag auf Kenans neues Heim erfährt, ruft sie dort besorgt an - Gott sei Dank ist Kenan wohlauf. Er hat auch schon neue Freunde gefunden. - Mit diesem sehr liebevoll illustrierten Buch können Kinder nicht nur ihr Lesevermögen und die neue Rechtschreibung schulen, sondern werden auf sehr informative, behutsame Weise mit dem Problem der Ausländerfeindlichkeit konfrontiert. Ein kleiner Wermutstropfen: Die Geschichte ist sehr auf deutsche Verhältnisse zugeschnitten. Das große I und J sind für nicht so geübte Leser schwer auseinanderzuhalten. Ansonsten für Kinder ab 8/9 Jahren sehr empfehlenswert.## ---- #Quelle: Kommission für KJL; #Autor: (1992-1997); #Eine 3. Klasse Volksschule in Deutschland wird mit der Ausländer- und Asylantenpolitik konfrontiert, als ein Romajunge in ihre Klasse kommt. Kenan ist zuerst sehr schüchtern; als er beginnt, aus sich herauzszugehen, muß er aber mirt seiner Familie in ein anderes Heim, sehr weit weg, übersiedeln. Vielleicht ist die Geschichte nicht ganz realistisch, weil fast ausschließlich besonders freundliche, verständige Menschen vorkommen, aber es wird auch keine heile Welt beschrieben. Hübsche Aquarelle ergänzen die neutrale sprachliche Gestaltung in großem Druck.
Antolin Antolin