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Kühn hat zu tun

Bezeichnung Wert
Titel
Kühn hat zu tun
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Jan Weiler
Medienart
Sprache
Person
Auflage
2. Auflage
Verlag
Ort
München
Jahr
Umfang
317 Seiten
ISBN13
978-3-463-40643-5
Annotation
Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp); #Autor: Markus Fritz; #Der Roman beginnt mit einer Rückblende auf die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges: in einem Vorort von München verübt der Besitzer einer Waffen- und Munitionsfabrik Rupert Baptist Weber Selbstmord. Zuvor hat er das Erdreich kontaminiert. Nach dem Krieg wurde aus dem Nazitäter ein "guter Nazi". Ihm zu Ehren hat man sogar auf dem ehemaligen Gelände der Fabrik eine neue Wohnsiedlung gebaut. Und in dieser Siedlung lebt Kommissar Kühn mit seiner Familie. Kühn hat Sorgen: Geldprobleme plagen ihn, mit der Karriere kommt er nicht weiter, die Tochter wünscht sich zum Geburtstag ein Pferd, das er nicht bezahlen kann, und sein Sohn driftet in die rechte Szene ab.#Da findet man 30 Meter neben Kühns Grundstück die Leiche eines alten Mannes. Er ist mit über 30 Messerstichen getötet worden. Kühn beginnt mit den Ermittlungen und er ahnt nicht, dass der Täter sich ganz in seiner Nähe befindet. Später wird sich herausstellen, dass es sich um einen Serienkiller handelt.#Doch die Sache ist sehr kompliziert und Kühn ist überfordert. Weiler zeigt uns einen Mann, der versucht, das Beste für seine Familie zu tun und nach bestem Wissen und Gewissen zu ermitteln, doch er macht Fehler und gefährdet dadurch seine Karriere und seine Zukunft.#Ab Seite 200 nimmt der Roman Fahrt auf, er wird spannend und überrascht am Schluss mit einer ungewöhnlichen Wendung.#Weiler hat einen Kommissar geschaffen, der sehr menschlich wirkt mit seinen Fehlern und Unzulänglichkeiten. Es ist ihm sehr gut gelungen, die Handlung in das Alltagsleben von ganz normalen Menschen in einer Münchner Vorstadt einzubetten. Am Schluss wird der Serientäter natürlich gefasst und auch die Vergangenheit kommt wieder zum Vorschein. In den Kellern der Neubausiedlung "Weberhöhe" tauchen übel riechende Flecken auf. Das Gift der Waffen- und Munitionsfabrik kommt wieder zum Vorschein.