Du stirbst nicht
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Du stirbst nicht
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Kathrin Schmidt
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Köln
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| Jahr | |
| Umfang |
347 S.
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| ISBN13 |
978-3-462-04098-2
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| Annotation |
Die Schriftstellerin Helene Wesendahl wacht im Krankenhaus auf. Sie hat eine Gehirnblutung erlitten. Der Leser nimmt das Geschehen aus der Perspektive der Hauptfigur wahr. Das heißt, dass er hautnah miterlebt, wie die Figur die Umwelt und sich selbst wahrnimmt. Helene kann sich an nichts mehr erinnern. Außerdem hat sie große Schwierigkeiten zu sprechen. Sie muss in einer langen Rehabilitationsphase langsam lernen zu sprechen, zu gehen und wieder in das Leben zurückzufinden. Und wer ist der fürsorgliche Mann an ihrem Bett? Es ist ihr Ehemann und sie erinnert sich vage daran, dass sie ihn eigentlich verlassen wollte. Der Roman ist ein doppelter Entwicklungsroman: einerseits tauchen langsam bruchstückhaft die Erinnerungen an ihr früheres Leben auf, andererseits versucht Helene sich ein neues Leben nach der Krankheit aufzubauen. Erstaunlich und bewundernswert an diesem Roman ist, dass er dem Leser den Sprach- und Orientierungsverlust hautnah miterleben lässt. Nebenbei bemerkt: die Autorin ist selber vor sieben Jahren an einem geplatzten Aneurysma erkrankt. Beeindruckend ist auch die sprachliche Bewältigung des Stoffes. Die Lyrikerin Schmidt findet für die Sprach- und Orientierungslosigkeit genaue und vorstellbare Bilder. Für mich war der erste Teil, in welchem der sprachliche Neubeginn beschrieben wird, überzeugender als der zweite. Der Roman wurde mit dm Deutschen Buchpreis 2009 ausgezeichnet. *Lesen.Hören.Wissen* Markus Fritz
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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