Moskau, Bel Étage
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Moskau, Bel Étage
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Grigori Rjaschski. Aus dem Russ. von Ganna-Maria Braungardt
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| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Köln
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| Jahr | |
| Umfang |
399 S.
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| ISBN13 |
978-3-462-04071-5
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| Annotation |
Hundert Jahre Alltag in einem alten russischen Haus. (DR) Rosa Markowna, die Gattin des berühmten Architekten und Akademiemitgliedes Semjon Mirskij, hält ihre Familie zusammen. Die politischen Systeme in Russland ändern sich, die Familie vergrößert sich, es werden Kinder geboren, es werden Ehen geschieden und die ersten Familienangehörigen sterben. Es kommen und gehen Generationen von Hausmädchen, deren Geschichte sich auf fatale Weise ähnelt. Es wird bespitzelt und betrogen, bei manchen regt sich irgendwann das schlechte Gewissen, bei manchen nie. Es wird geliebt und gemordet. Aber Rosa Markowna übersteht all diese Turbulenzen in ihrem Leben wie ein Fels in der Brandung. Sie hält nicht nur die Familie, sondern auch das Familienerbe zusammen, zu dem u.a. zwei sehr wertvolle Gemälde (ein Picasso und ein Chagall) gehören. Auch wenn es um sie herum noch so chaotisch zugeht, gibt es bei Rosa immer einen Tee, gestärkte Servietten und reinweißen Würfelzucker. Die Spezialitäten ihrer jüdischen Küche gibt sie an die Generationen von Hausmädchen weiter und die stereotype Frage an alle ihre männlichen Nachkommen, die ihr ihre Bräute vorstellen wollen, ist: "Sie ist doch jüdisch?" Rjaschskis Roman ist sehr, sehr lesenswert. Der ungeübte Leser hat vielleicht anfangs Probleme mit der Fülle von russischen Namen, aber zu seinem Trost sei gesagt, dass kein neuer Name ins Leere führt, alles bekommt noch Bedeutung und lohnt absolut der kleinen Konzentration. Mehr sei hier aber nicht verraten. - Sehr empfehlenswert. *bn* Uschi Pirker
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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