Die besten Absichten

Bezeichnung Wert
Titel
Die besten Absichten
Untertitel
Roman
Verfasserangabe
Ingmar Bergman. Aus dem Schwed. von Heiner Gimmler
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Köln
Jahr
Umfang
435 S.; 21 cm
ISBN10
3-462-02275-X
Schlagwort
Annotation
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Margot Blüthgen;
Der bekannte Regisseur gestaltet in romanhaft-dramatischer Form das Porträt der Liebe und Ehe seiner Eltern.

Eine Chronik mit "höchst zufälligem Wahrheitsgehalt" betont Ingmar Bergman im Vorwort. Alte Fotos brachten ihn zum Nachdenken über seine Eltern und ihr Leben in Schweden vor dem Ersten Weltkrieg. Diese beiden so wesensverschiedenen jungen Menschen - völlig mittelloser Theologe und verwöhnte Tochter begüterter Oberschicht - ertrotzen sich ihr Zusammenleben gegen gesellschaftliche Widerstände. Das Leben als Pfarrersfamilie hoch im Norden war schwierig genug und als sich dazu persönliche Konflikte häuften, ging die schwangere junge Frau zurück nach Uppsala. Kurz vor der Geburt des zweiten Kindes (Ingmar) versuchen sie es "mit gutem Willen" aufs neue. Hier (1918), kurz vor der Geburt des Autors, endet das Buch. Die Verbindung von erzählendem Text und geschliffenen Dialogen ist gekonnt, fesselnd und sprachlich exzellent. Entstanden ist die hinreißende "Chronik" einer Liebe und einer vergangenen Zeit, voller sinnenhafter Bilder, prägnanter Szenen und tiefer Einblicke. - Das Buch sollte weit über den Kreis der Freunde und Verehrer des Regisseurs hinaus viele aufmerksame Leser finden.