Jane Austen
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Jane Austen
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| Untertitel |
Stolz und Leidenschaft : Roman
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| Verfasserangabe |
Maxine Wildner
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Berlin
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| Jahr | |
| Umfang |
283 Seiten
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| ISBN10 |
3-458-64478-4
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| ISBN13 |
978-3-458-64478-1
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| Annotation |
Historischer Roman über das Leben der berühmten englischen Dichterin Jane Austen. (DR) Jane Austen (17751817) gilt als eine der bekanntesten und bis heute gern gelesenen Autorinnen. Ihre Liebesromane bestechen durch feine Ironie und scharfsinnige Gesellschaftskritik. Selbst blieb Austen zeitlebens unverheiratet. Der historische Roman mit dem Untertitel »Stolz und Leidenschaft« lehnt sich an Austens bekanntestes Werk »Stolz und Vorurteil« an. Maxine Wildner versucht darin, die Dichterin in ihren privatesten Empfindungen darzustellen insbesondere in ihrer Sehnsucht nach Liebe. Im Zentrum steht die Begegnung der jungen Jane mit dem historisch belegten Tom Lefroy, einem irischen Jurastudenten. Die Autorin bezeichnet ihn wiederholt als Austens persönlichen Mr. Darcy, die männliche Hauptfigur aus »Stolz und Vorurteil«, doch die Heiratspläne scheitern. Ein Heiratsantrag des reichen, unbeholfenen, aber durchaus liebenswerten Mr. Witherton hätte Jane ein sorgenfreies Leben sichern können. Sie lehnt ihn jedoch mit der für damalige Zeiten skandalösen Begründung ab, ihn nicht zu lieben. Vielleicht spiegelt sich darin ihre nur eine Nacht währende Verlobung mit dem jüngeren Erben Harris Bigg-Wither wider. Anschaulich beschreibt der Roman, wie Jane Austen unterstützt von ihrem Vater, einem Pfarrer und Vater von acht Kindern, sowie einem wohlwollenden Gönner ihrer eigentlichen Leidenschaft, dem Schreiben, treu bleibt. Schließlich gelingt es ihr, ihre Werke erfolgreich zu veröffentlichen. Wildner verschweigt auch nicht die schwere, damals nicht behandelbare Erkrankung Austens, wahrscheinlich eine Nebenniereninsuffizienz, an der die Dichterin mit 41 Jahren stirbt. Trotz einiger Schwächen im Lektorat so wird bereits im ersten Satz das Jahr 1896 statt 1796 genannt vermittelt der Roman einen guten Einblick in das Leben Jane Austens. Die Fabulierkunst steht, wie bei historischen Romanen nicht ungewöhnlich, vor strenger Faktentreue. Die starke Fokussierung auf Tom Lefroy wirkt mitunter etwas bemüht. Das romantische Umschlagsbild wirkt auf den ersten Blick passend, erweist sich jedoch bei genauerem Hinsehen als KI-Produkt. Ein flüssig geschriebener historischer Roman, der dazu anregt, Jane Austens Werke (wieder) zur Hand zu nehmen.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Gemeinde- und Schulbücherei Lessach |
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