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      <marc:subfield code="a">Vater, Mutter, Staat</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Das Märchen vom Segen der Ganztagsbetreuung</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Wilhelm Heyne Verlag</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">"Familienfreundliche Politik", das bedeutet heute, Eltern die Möglichkeit zu geben, ihre Kinder vom ersten bis zum achtzehnten Lebensjahr von vermeintlichen Experten betreuen zu lassen - und zwar flächendeckend und Idealerweise ganztags, damit beide Elternteile bloß keine längeren Ausfälle in ihrer Arbeitsbiografie aufweisen. Wer dagegen ist, gilt schnell als reaktionär und frauenfeindliche, Befürworter eines solchen Systems dürfen sich dagegen auf der Höhe der Zeit wähnen. Gestresste Kinder und unglückliche Eltern sind die Folge der massiven Betreuungsprogaganda, die seit einigen Jahren von Polikern jeder Couleur in Namen der Familie betrieben wird. Aber ist dem Wohl der Familie wirklich gedient, wenn sich deren Mitglieder kaum noch sehen? Ist es das, was wir uns vorgestellt haben, als wir uns entschieden, Kinder zu bekommen?</marc:subfield>
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