Goldfäden zwischen Himmel und Erde

Bezeichnung Wert
Titel
Goldfäden zwischen Himmel und Erde
Untertitel
glauben in dunklen Stunden
Verfasserangabe
Silke-Andrea Mallmann
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Freiburg i. Br.
Jahr
Umfang
240 S.
ISBN13
978-3-451-38811-8
Fußnote
10.2020
Schlagwort
Annotation
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Hanns Sauter; #Die berührende Schilderung einer Krebskranken von der Diagnose über ihren Krankheitsverlauf bis hin zur unerwarteten Heilung. (PR)#Die Autorin ist Ordensschwester aus dem Kloster Wernberg in Kärnten. Nach mehrjährigem Aufenthalt in Südafrika ist sie u. a. bei der Caritas Kärnten in der Beratungsstelle für Opfer von Menschenhandel tätig und als solche Ansprechperson von Menschen mit den härtesten Schicksalen.#Die Diagnose eines aggressiven Krebses, zu dem im Krankheitsverlauf weitere Komplikationen treten, zwingt sie, ihre vielfältige Tätigkeit aufzugeben. Anstatt für andere da zu sein, muss sie sich auf sich selbst konzentrieren, wird aber getragen von ihrer Ordensgemeinschaft, ihrer Mutter, ihren Klienten und vielen Freunden. Immer wieder schildert sie berührende Gesten der Zuneigung und des Mitgefühls, die sie auch von unerwarteter Seite, z. B. von Ärztinnen oder Krankenschwestern, erhält. Sie bezeichnet diese als "Goldfäden" und meint damit alle ehrlich gemeinten Gesten oder Worte, die ihr Mut, Geduld, Anteilnahme und Kraft in ihrer Krankheit geben (im Unterschied von "Lametta" - halbherzig oder nichtssagenden Sprüchen) und die sie wie ein Netz tragen. Nach etwa zweijähriger Krankheit ist sie gegen alle Erwartungen krebsfrei.#Mallmann schreibt flott und spannend. Schonungslos spricht sie über ihre Krankheit, ihre Gedanken über Gott und Glauben und die vielen Erfahrungen mit Menschen in dieser Zeit. Bei allem Ernst zieht sich durch den Text eine tiefe Freude am Leben und eine Zuversicht, dass alles einen Sinn hat. Im Laufe der Krankheitsjahre hat sich ihr Glaube vertieft, ist diese Zuversicht gewachsen und zu einem tragenden Fundament geworden. Dennoch ist es ihr wichtig, den LeserInnen mitzugeben, dass ihre persönlichen Erfahrungen nicht verallgemeinert werden können, aber gerne das, was aus ihren Zeilen Mut und Kraft gibt, für sich ausgewählt und mitgenommen werden darf. Breit empfehlenswert!