Wer erfindet die Computermythen?
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Wer erfindet die Computermythen?
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| Untertitel |
der Fortschritt in den großen Irrtum
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Freiburg
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| Jahr | |
| Umfang |
154 S.
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| ISBN10 |
3-451-04192-8
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Wer zu diesem Titel greift, um sich vom bekannten Computerkritiker Weizenbaum systematisch über einige der großen Illusionen des Informationszeitalters aufklären zu lassen, wird in seinen Erwartungen enttäuscht sein. Das Buch ist nämlich vielmehr die Wiedergabe wohl mehrstündiger Gespräche, die die Münchner Journalistin Gunna Wendt mit Weizenbaum "über Gott und die Welt" geführt hat: über die Chancen des einzelnen gegen den Konformismus, über den problematischen Glauben an die Experten und das Märchen von der wertfreien Wissenschaft, über Modebegriffe wie "virtuell" oder "Chaos", über die gefährliche Attitüde des Optimismus und dagegen die Skepsis als wesentliche Grundhaltung, über die weitverbreitete Haltung des Wegschauens und Verdrängens u.v.a.m. Weizenbaum gewährt auch Einblicke in seine innere Biographie: wie er den Antisemitismus und die flucht vor den Nazis erlebt hat, wie er zum Dissidenten des Wissenschaftsbetriebs wurde, wie er das heutige Deutschland mit seinen ausländerfeindlichen Ausbrüchen sieht. Hinter all seinen Überlegungen stehen als seine zentralen Anliegen die Kritik an den Reduktionismen eine simplifizierenden, binär-rational verfahrenden Denkens und sein Plädoyer für eine vielschichtige Welt, in der Platz für Menschlichkeit ist.
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| Urheber |
Wendt, Gunna
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Robert-Jungk-Bibliothek für Zukunftsfragen Salzburg |
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