Im ersten Licht
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Im ersten Licht
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Norbert Gstrein
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| Medienart | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
410 Seiten
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| ISBN10 |
3-446-28297-1
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| ISBN13 |
978-3-446-28297-1
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| Annotation |
Obwohl er nie Soldat war, wird ein Mann von den zwei Weltkriegen zutiefst geprägt. (DR) 1901 1988: Adrian Reiters Lebenszeit deckt sich weitgehend mit dem katastrophenreichen 20. Jahrhundert. Sein Vater, ein einfacher Postbeamter und von den Nachbarn »Sozialist« geschimpft, hatte seinem Sohn mit der Axt einen »goldenen Hieb« in den Unterschenkel verpasst, um ihn vor der Musterung im Ersten Weltkrieg zu bewahren. Er wollte ihn nicht wie die »halbverblödeten Bürschchen« aus der Wiener vornehmen Gesellschaft auf einem Schlachtfeld der ohnedies verlorenen Monarchie sterben sehen. Dieser subtile Antikriegsroman geht an konkreten Beispielen den fundamentalen Fragen nach: Was bringt die Menschen dazu, Krieg zu führen, tapfer mitzumachen oder sich gar dafür zu begeistern? Was macht der Krieg aus den Menschen? Im ersten der drei Teile stehen die Schwerstbeschädigten im Mittelpunkt. In einer Privatvilla am See nahe Salzburg werden nach dem Krieg junge Männer mit hässlich verunstalteten Gesichtern vor der Öffentlichkeit versteckt. Im zweiten Teil steht Martin Baumgartner im Mittelpunkt. Er meldet sich freiwillig aus Begeisterung für die Kavallerie zuerst zum Bundesheer, dann zur Wehrmacht und ist vermutlich an den Judenerschießungen im Osten beteiligt. Im dritten Teil geht es um Teddy Stephen, einen jungen Engländer, der in der grauenvollen Schlacht bei Ypern 1917 Fahnenflucht begeht und deshalb als Vaterlandsverräter »im ersten Licht« hingerichtet wird. Die Klammer dieser drei Teile ist der hinkende, gehemmte Protagonist Adrian Reiter, der als Rezeptionist im Hotel am See die jungen Männer mit den grässlich verunstalteten Gesichtern kennenlernt, der als Geschichtelehrer den eifrigen Schüler Baumgartner für die Reiterei begeistert und der schließlich seiner späten Liebe Vivian in England hilft, ein halbes Jahrhundert später den Namen ihres Bruders Teddy von der Schande reinzuwaschen. Ein anspruchsvolles, fein konzipiertes und lehrreiches Buch!
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