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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Fritz Popp; #Literarisches Vexierbild mit reumütigem Trauerredner und einem Ex-Mafioso. (DR)#Ein Roman wie ein Puzzle, eigentlich zwei spiegelverkehrten Puzzles mit Handlungssträngen, die nach dem Reißverschlussprinzip ineinander verzahnt werden. Kein Wunder, dass eine der Hauptfiguren Franz Escher heißt, so wie der weltbekannte Künstler der Darstellung perspektivischer Unmöglichkeiten und optischer Täuschungen. Der Escher im Roman ist ein begehrter Trauerredner und begeisterter Puzzle-Leger, sozial etwas reduziert. Außerdem liest er gerne Krimis, aktuell einen über einen Mafioso namens Elio. Escher tötet gleich zu Beginn des Romans aufgrund seiner Zerstreutheit einen Elektriker in seiner Wohnung, weil er während dessen Reparaturarbeiten die Sicherung wieder einschaltet. In der Folge versucht er, sein schlechtes Gewissen zu beruhigen und Wiedergutmachung zu betreiben. Dieser Escher ist aber auch zugleich die Hauptfigur in einem Roman, den ein italienischer Kronzeuge, Elio Russo, in einem Mafiaprozess liest. Im Zuge eines Zeugenschutzprogrammes erhält dieser eine neue Identität und lässt sich in Deutschland nieder. Beide Hauptfiguren lesen nun jeweils weiter in der Geschichte des anderen und nähern sich so stetig an. Dazwischen geht es wie immer bei Haas recht turbulent zu. Verblüffende Erkenntnisse und sentenzartige Äußerungen im typischen Haas-Sound begleiten die vertrackte Handlung und machen sie zu einem großen und intelligenten Lesevergnügen.</marc:subfield>
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