Die Nervensäge, meine Mutter, Sir Tiffy, der Nerd & ich
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Die Nervensäge, meine Mutter, Sir Tiffy, der Nerd & ich
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| Verfasserangabe |
Bauer, Michael Gerard
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
276 Seiten
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| ISBN10 |
3-446-25862-0
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| ISBN13 |
978-3-446-25862-4
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Isabelle Erler;
Um unangenehme Gefühle, vor allem die wirklich Wunden reißenden, in Schach zu halten und ein für alle Mal abzuwehren, wird dieses Mittel gern genommen: niemanden mehr an sich ranlassen. Um das jedem unmissverständlich klar zu machen, gibt man sich mürrisch, verschlossen, reizbar und asozial. Genau für diesen Weg hat sich auch die 15-jährige Maggie Butt knapp zwei Jahre zuvor entschieden, als ihr Vater sie und ihre Mutter verließ und auf Nimmerwiedersehen verschwand.
Als Maggie ein Jahr später allerdings feststellte, dass sie sich so weder erkannte noch mochte, beschloss sie, die getroffenen Maßnahmen etwas zu lockern und bis zum Ende des akutellen Schuljahres zu Beginn des Buches bleiben noch neun Wochen drei Ziele zu erreichen: eine Freundin zu finden, einen Partner für den Abschlussball und in ihrem Lieblingsfach Englisch endlich wieder richtig gut zu werden. Die Realisierung erweist sich als bedeutend komplizierter und zum Glück für den Leser und die Leserin umwegreicher, als Maggie dachte. Sie hat mit unvorhersehbaren Widrigkeiten zu kämpfen: dass die Trauer darüber, dass ihr Vater sie einfach vergessen hat, sich nicht wirklich ignorieren lässt, dass plötzlich mit Schwester Evangelista eine anspruchsvolle Lehrerin auftaucht, dass es nicht so leicht ist, Freunde zu finden und der neue Freund ihrer Mutter die sichere Zweisamkeit bedroht.
Schon in seiner großartigen Ismael-Trilogie hat der australische Autor Michael Gerard Bauer bewiesen, wie hilfreich es sein kann, den litarisch dargestellten Problemen eines jungen Helden eine große Portion Humor an die Seite zu stellen, im Plot, in den Figuren und nicht zuletzt in der Sprache. Und auch seine Ich-Erzählerin Maggie ist mit schlagfertiger Selbstironie ausgestatten, mit der sich ihr Schmerz ausdrücken lässt, ohne dass er in Tränen ertrinkt. (Im Hörbuch vermittelt dies in einer nur leicht gekürzten Version gepaart mit einer gewissen Keckheit und Verletzlichkeit die Schauspielerin und Sprecherin Julia Nachtmann als Maggie grandios und sehr überzeugend.) Zum anderen lässt der humorvolle Blick den Fokus etwas weiter werden ein kluger Rat, den auch Schwester Evangelista, die nicht so hart ist, wie es zunächst scheint, der unglücklichen Maggie an Herz legt. Wie die anderen Figuren, die Bauer Maggie zur Seite stellt, ihre Mutter, die Nervensäge, Sir Tiffy und den Nerd, zeigt auch die Schwester, was das Wichtigste ist: dass Menschen da sind, die einen mögen. Am Ende lösen sich viele Knoten, Bauer sei Dank nicht alle.
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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Anita Ruckerbauer;
Pleiten, Pech und Pannen - doch Maggie lässt sich nicht unterkriegen. (ab 12) (JE)
Die 15-jährige Maggie lebt allein mit ihrer Mutter, nachdem der Vater - ein Filmschauspieler - sie vor fünf Jahren verlassen hat. Und dann kommt Danny, der neue Freund ihrer Mutter, und stört die beschauliche Zweisamkeit. Er mischt sich in alles ein und hat auch noch die peinliche Angewohnheit, gute Tipps zu geben, indem er ein passendes Liedchen trällert.
Dabei hat sich Maggie gerade wichtige Ziele gesetzt: 1. wenigstens eine gute Freundin finden, 2. eine Eins in ihrem Lieblingsfach Englisch, 3. eine passable Begleitung für den Abschlussball auftreiben. Die Umsetzung ihrer Ziele erweist sich jedoch schwieriger als gedacht. Zu allem Überfluss bringt Danny auch noch Kater Sir Tiffy vorbei, vorerst natürlich nur zur Pflege. Sir Tiffy ist bald völlig auf Maggie fixiert, für die der Kater anfangs ein reiner Albtraum ist: inkontinent, seinen abgemagerten Körper zieren vereinzelte Fellbüschel und während das eine Auge tränt, fehlt das andere gleich ganz.
Michael Gerard Bauer ist ein absoluter Meister in Sachen Wortwitz und Situationskomik. Er erzählt nur aus der Sicht von Teenager Maggie, die die Schuld an ihren Pleiten und Pannen meist bei anderen oder einem ungerechten Schicksal sucht, aber diese letztlich mit so viel Humor und Selbstironie kommentiert, dass man aus dem Lachen nicht mehr herauskommt. Achtung: Wenn Sie dieses Buch so wie ich in einem öffentlichen Verkehrsmittel lesen und nicht über ein Pokerface verfügen, werden Ihnen irritierte Blicke sicher sein. Unbedingte Leseempfehlung!
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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| Antolin |
Klasse: ab 7
Zum Antolin Quiz
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Bücherei Markt Hartmannsdorf |
Anfahrt |
Klasse: ab 7
