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      <marc:subfield code="b">Wege aus der kollektiven Erregung</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Öffentliche Debatten werden immer aggressiver, Lügen verbreiten sich so leicht wie nie. Bernhard Pörksen beschreibt das große Geschäft mit der Desinformation. / Terrorwarnungen, Gerüchte, die Fake-News-Panik, Skandale und Spektakel in Echtzeit ¿ die vernetzte Welt existiert längst in einer Stimmung der Nervosität und Gereiztheit. Bernhard Pörksen analysiert die Erregungsmuster des digitalen Zeitalters und beschreibt das große Geschäft mit der Desinformation. Er führt vor, wie sich unsere Idee von Wahrheit, die Dynamik von Enthüllungen und der Charakter von Debatten verändern. Heute ist jeder zum Sender geworden, der Einfluss etablierter Medien schwindet. In dieser Situation gehört der kluge Umgang mit Informationen zur Allgemeinbildung und sollte in der Schule gelehrt werden. Medienmündigkeit ist zur Existenzfrage der Demokratie geworden. / / / Presse / / "All das ist ebenso spannend wie nachvollziehbar zu lesen, weil Pörksen zwar das Besteck der Medientheorie zu benutzen versteht, doch stets eng verbunden bleibt mit dem konkreten Geschehen, mit Beispielen, mit Fällen (.) Gäbe es mehr Experten vom Rang Pörksens, wäre die Debatte vermutlich schon weiter ¿ sachlicher nämlich." Tim Schleider, Stuttgarter Zeitung, 19.02.18 / / "Pflichtlektüre für alle, die wach durch Leben und Zeit gehen wollen." Otto Friedrich, Die Furche, 22.02.18 / / ¿Pörksens luzide Analyse gehört zu den Büchern der Stunde¿. Michael Kluger, Frankfurter Neue Presse, 06.03.18 / / ¿Die große Gereiztheit¿ ist keine trockene Wissenschaftsprosa, sondern ein 256 Seiten langer Essay auf höchstem Niveau der Analyse, der Differenzierung und der geschliffenen Sprache. Viele treffende Beispiele veranschaulichen das Gesagte. Und wie immer prägt Pörksen neue Begriffe, die seine Erkenntnis auf den Punkt bringen. Es ist ein Markenzeichen des Medienwissenschaftlers in der Medienwelt.¿ Gernot Stegert, Schwäbisches Tagblatt, 19.02.18 / / ¿Exzellente Medienforschung, die mit vielen Geschichten vom ¿Kulturbruch der Digitalisierung¿ erzählt, die weder Angst schürt, noch Euphorie fliegen lässt und die ¿ das ist der eigentliche Gewinn ¿ Thesen formuliert, wie Journalismus jeden einzelnen, die Gesellschaft und die Demokratie retten kann.¿ Paul-Josef Raue, kressNews, 19.02.18 / / ¿Der Autor legt mit diesem Essay weit mehr als einen aktuellen Befund zur Existenz und zu den Effekten der Überall-und-jederzeit-Kommunikation vor. Es sind Vorstudien für eine allgemeine Theorie des digitalen Zeitalters. Und es handelt sich um ein eindringliches Plädoyer für deine Bildungsoffensive, die auf den medienmündigen Bürger zielt.¿ Gunther Hartwig, Südwestpresse, 06.03.18 / / ¿Pörksen analysiert klug. Ein lesenswertes, anspruchsvolles Buch.¿ enorm, 3/4 2018 / / "Es ist ¿die These der «Filterbubble», die er überzeugend platzen lässt. Jene These, die auf den Polit-Aktivisten Eli Pariser zurückgeht und 2017 in fast jeder Zeitung und an fast jeder Party diskutiert wurde. Ihr zufolge ist das Web fragmentiert in Echokammern, in der man bloss seine eigene Meinung widerhallen hört. Pörksen vertritt die Gegenthese vom «Filter Clash», die Annahme, dass die unmittelbare mediale Nachbarschaft unterschiedlicher Meinungen andauernd Kollisionen und Konflikte erzeuge. Person A regt sich über etwas auf, und sofort regt sich Person B über die Aufregung von A auf. Ein Gehässigkeitszirkel, dessen Erneuerung sich auf Facebook und Twitter tagtäglich beobachten lässt.¿ Linus Schöpfer, Tages-Anzeiger, 16.02.18 / / /</marc:subfield>
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