Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt - Ende des Universums
| Bezeichnung | Wert |
|---|---|
| Titel |
Die erstaunlichen Abenteuer der Maulina Schmitt - Ende des Universums
|
| Untertitel |
einzigartigen, ungewöhnlich, spektakulären, grenzenlos, mirakulösen
|
| Verfasserangabe |
Finn-Ole Heinrich ; Rán Flygenring
|
| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
München
|
| Jahr | |
| Umfang |
172 S
|
| ISBN13 |
978-3-446-24627-0
|
| Annotation |
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Franz Lettner; #War von Anfang an klar, also schon im ersten Band, wie diese Geschichte enden wird? Oder kommt einem das nur vom Ende her gesehen so vor, dass die Lektüre nie von der Frage getrieben war, wie sie enden wird, sondern wie das Ende erzählt werden wird? Angetrieben werden die Bücher und die LeserInnen ja von der titelgebenden Heldin, der einzigartigen, ungewöhnlich spektakulären, grenzenlos mirakulösen Maulina Schmitt. Man kann ihr nur atem- und fassungslos folgen, dieser aufgedrehten Maulheldin, der ihr Autor von Allem zu viel mitgegeben hat: Klappe, Hirn und Herz. Liebe, Zärtlichkeit und Wut. Aggression und Verzweiflung. Energie und Erfindungsreichtum. Von Allem zu viel. Aber es bleibt ohnehin keine Zeit, darüber nachzudenken. Finn-Ole Heinrichs Prosa ist seiner Heldin auf den Leib geschrieben: Schnell und laut und intensiv, weil überbordend in allem und zugleich kurz angebunden, beim Maulen wie beim Jaulen. Genau so wirken auch Rán Flygenrings Illustrationen und ihre Gestaltung der Bücher Gesamtkunstwerke alle drei, aber kaum freier Raum. Man hat den Eindruck, im Universum der Heldin läuft alles permanent Fast Forward ab.#Und nun also der abschließende dritte Teil. Maulinas Mutter Klara muss nach einem neuerlichen Schub der Flutwelle einer Krankheit ins Krankenhaus. Letzte Station. Maulina verbringt so viel Zeit wie möglich bei ihr und sammelt zugleich Erinnerungen maßlos auch darin für die Zeit danach, baut ein Klaraseum im Dachboden von Mauldawien, wo ihr Vater mit seiner neuen Familie lebt. Mit ihnen hat Maulina ihren Frieden gemacht, soweit das möglich ist. Aber sie will den Vater nicht als Ersatzhaltestelle. Ich will nicht, dass irgendwer anders mich hält (), ich will das alles nicht.#Was sie will: Dass ihre Mutter lebt. Dass ein Zaubertrank heilt, dass ein Wunder geschieht. Man weiß, das wird nichts. Alles hängt nur mehr an Fäden und den Maschinen, mit denen sie verbunden sind. Die Hoffnung wird endlich über Bord geschmissen. Wie bescheuert ist man, wenn man noch glaubt, aber das Gegenteil schon weiß?#Dann noch ein letzter Versuch, ein Angebot zumindest an jene LeserInnen, die das Ende, das immer schon klar war, nicht aushalten. Überschrieben ist es mit Hokuspokus (Wie es wäre): Darin steht, wie die Heldin die Wunderheilung ihrer Mutter herbeiführt. So funktioniert das Happy End: Einfach nicht zu Ende lesen. Buch zuklappen. () Es geht ganz einfach um den richtigen Moment. Aber so geht es eben nicht. Man muss die letzten Seiten lesen, auch weil sie nichts zurücknehmen von allem vorher Gesagten. Und dann ist es zum ersten Mal in dieser Geschichte ganz ganz still.
|
| Antolin |
Klasse: 5
Zum Antolin Quiz
|
Erhältlich in folgenden Bibliotheken
|
Öffentliche Bücherei und Spieleverleih Schönberg |
Anfahrt |
Klasse: 5
