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      <marc:subfield code="a">Die ganze Wahrheit</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Ein Roman zwischen Fiktion und Wirklichkeit. (DR) Der in die Jahre gekommene Verleger Heinrich Glück lernt auf einem Wörtherseeschiff die exzentrische Dagmar kennen. Sie versteht es, sich ins rechte Licht zu rücken, und wird schließlich Heinrich Glücks zweite Frau und somit Chefin eines bekannten Buchverlages. Dagmar entpuppt sich immer mehr als femme fatale. Keine Peinlichkeit ist ihr fremd, sie liefert Alkoholexzesse, versucht sich als Schriftstellerin, scheitert dabei aber kläglich. Der Hang zum Mystischen und Ausflüge ins Übernatürliche sollen ihr mangelndes schriftstellerisches Talent kaschieren. Nach dem rasch folgenden Tod ihres Mannes möchte Dagmar alle Frauen aus der Vergangenheit des attraktiven Verlegers entfernen. Diese Bemühungen sind ebenso lächerlich wie ihre Machtallüren. Das Buch ist in weiten Teilen als Rückblick angelegt. Erzählt wird es aus der Perspektive eines Verlagslektors, der Heinrich Glück freundschaftlich verbunden war und nach und nach die wahre Persönlichkeit von Dagmar entlarvt. Anfangs ist er ganz amüsiert von ihrer schillernden Persönlichkeit, anlässlich des "Sterbebuches", das sie über Heinrich Glück schreibt, wendet er sich aber immer mehr von ihr ab. Seit Erscheinen der "Ganzen Wahrheit" wird viel darüber diskutiert, ob es Norbert Gstrein damit nur um eine Abrechnung mit Ulla Berkewicz, der zweiten Frau des legendären Verlegers Siegfried Unseld, gegangen ist. Eines ist sicher: Gstrein hat ein starkes Buch in einer wunderbar rhythmischen Sprache geschrieben. *bn* Hannes Preßl</marc:subfield>
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