Massel und Schlamassel

Bezeichnung Wert
Titel
Massel und Schlamassel
Untertitel
Kindergeschichten
Verfasserangabe
Singer, Isaac B.
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
München
Jahr
Umfang
383 S.
ISBN10
3-446-20440-7
ISBN13
978-3-446-20440-9
Annotation
Der Literaturpreisnobelträger erzählt Kindern aus der Welt des jiddischen Schtetels - eine Neuauflage. (JE) Isaac Bashevis Singer hat mit seiner in jiddischer Sprache geschriebenen Literatur der untergegangenen Welt des Ostjudentums, dem er selber entstammt und dem er sich stets verbunden fühlte, ein unvergessenes Denkmal gesetzt. Auf Drängen seiner Lektorin hat er Geschichten für Kinder geschrieben (s. Vorwort), in denen er einerseits das jüdische Leben mit seinen Festen - bevorzugt das Chanukkafest, das 8-tägige Lichterfest - und ihre Traditionen aufgreift, andererseits das Leben im jiddischen Schtetel mit ironischem Blick betrachtet. Armut paart sich in den Schlemihl-Geschichten mit Dummheit und Leichtgläubigkeit, so dass das Lachen und das Mitleid der Leser/innen ganz nah beisammen liegen. Manche Geschichten haben eine eindeutig moralische Ausrichtung, sie wollen mehr belehren denn unterhalten. In der Erzählung von Naftali, dem Geschichtenerzähler, scheinen autobiografische Erfahrungen eingeflochten zu sein. Ob Kinder heute den Humor Singers immer verstehen, sei dahin gestellt. Ich würde dieses Buch Erwachsenen empfehlen, die die Texte im Kontext der untergegangenen Welt des Ostjudentums wohl besser verstehen und würdigen können. Im Nachwort legt Singer sein Literaturverständnis dar und grenzt sich klar von "modernen" Autoren/innen ab, die lediglich "Ware" produzierten und sich von aller volkstümlichen Überlieferung entfernt hätten. Er liefert damit den Stoff, aus dem Diskussionen über literarische Qualität und die Frage nach dem "guten" Kinderbuch gemacht ist. *bn* Martina Lainer
BEMERKUNG
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Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band
Antolin Antolin Klasse: 5 Zum Antolin Quiz