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      <marc:subfield code="a">Gut durchdachte Milieustudie über Eltern, die ihr Kind liebhaben, und Eltern, die ihr Kind verkaufen. (DR)   München: Föhnblauer Himmel, Weltstadt mit Herz, behäbiger Wohlstand, prächtige Biergärten. Die Hochglanzseite einer Riesenstadt. Matt dagegen die Vorstädte. Eine davon ist Neuaubing, ohne Charme, die meisten Bewohner waren noch nie in der Innenstadt Münchens. Arbeitslose Väter, erschöpfte Mütter, die den Schein der sozialen Sicherheit mühsam aufrechthalten, gehen nicht Reichtum schauen. Hier wohnt der 16-jährige Mingo, eigentlich Domingo (Sonntag). Mingo geht zur Schule, er raucht, trinkt billiges Bier, wenn er Geld hat, gibt es Ecstasy. Bis er die 14-jährige Isa kennenlernt. Die erst Liebe, eine Perspektive, die sein Leben verändert. Eines Tages ist Isa verschwunden, Mingo fühlt ganz stark das Ungewöhnliche, niemand will ihm glauben, schon gar nicht helfen. Er schwänzt die Schule, muss lügen und sucht Isa. Endlich findet er sie, das Mädchen ist außer sich aus Ekel und Entsetzen, ihre Eltern zwingen sie Pornoaufnahmen zu machen. "Du musst uns helfen, wir haben Schulden". Isa und Mingo erleben eine winzige Zeit des Glücks, bevor Isa an Herzversagen stirbt, ausgelöst durch Ecstasytabletten, die ihr Mingo aus Mitleid besorgt. Nach dem Begräbnis, im Augenblick seiner größten Verzweiflung begegnet der Junge einem Reporter, der ihn vom Selbstmord abhalten kann, der ihm zeigt, wie sehr ihn seine Eltern lieben. Liebe, die ihn schützt und so stärkt, dass er nach dem Schulabschluss Neuaubing verlassen kann. Am Stachus war er schon! " "Soll ich das Licht wieder ausmachen?" fragt Mingo seine Mutter Franziska. "Was brauch ich ein Licht" sagt Franziska "wenn ich neben der Sonne sitze." Es dauerte, bis Mingo begriff, dass sie ihn meinte." *bn* Liselotte Leikermoser</marc:subfield>
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