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      <marc:subfield code="a">Fred Grimm hat einen "anderen Einkaufsführer" erstellt, den er "Shopping hilft die Welt verbessern" nennt. Wie Busse verweist auch er auf zahlreiche Initiativen und Links für einen bewussten Konsum. Beschrieben werden die Bereiche Ernährung, Mode, Wohnen, Digital Lifestyle (Handy, Computer) sowie Reisen und Geld. Grimms äußerst leserfreundlich gestaltetes Buch enthält zudem zahlreiche Beispiele neuer Unternehmen, die dem Trend eines ethischen Einkaufsverhaltens Rechnung tragen und damit Gewinne erzielen. Etwa "American Apparel", die "am schnellsten wachsende Modemarke der Welt", die ausschließlich in Los Angeles produzieren lässt und mit ihren guten Löhnen und Arbeitsbedingungen wirbt. Die Bewegung der LOHAS ("Lifestyle of Health and Sustainability") hat mit der alten Umwelt- und Sozialbewegung wenig am Hut, soll in den USA aber mittlerweile bereits 60 Millionen Menschen zählen, weiß Grimm zu berichten. "Gesundheitsbewusst und ethisch konsumieren", ist ihre Devise, ähnlich wie die der britischen "New Consumer"- und "Ethical Consumer"-Bewegungen. Zu nennen sind auch KünstlerInnengruppen wie die Adbusters, bekannt geworden durch Kampagnen zu einem "Buy Nothing Day" sowie einer "TV Turnoff Week", oder die "Church of Stop Shopping", ein politisches Straßentheater ebenfalls aus den USA, deren Aktivisten vor Einkaufshäusern agieren, um Menschen vom Konsumieren zu "heilen". Hans Holzinger</marc:subfield>
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