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Im Namen der Barmherzigkeit

Bezeichnung Wert
Titel
Im Namen der Barmherzigkeit
Untertitel
Roman nach einer wahren Geschichte
Verfasserangabe
Hera Lind
Medienart
Sprache
Person
Reihe
Reihenvermerk
52837
Auflage
Originalausgabe November 2024
Verlag
Ort
München
Jahr
Umfang
464 Seiten
ISBN13
978-3-426-52837-2
Schlagwort
Annotation
Die wahre Geschichte eines Pflegekindes auf einem Bergbauernhof. Mitfühlend und Mut machend erzählt Spiegel-Bestseller-Autorin Hera Lind in ihrem Tatsachenroman "Im Namen der Barmherzigkeit" das Schicksal von Steffi, die Furchtbares durchgemacht hat. Aber zum Schweigen hat sie sich nicht bringen lassen. Im Namen der Barmherzigkeit nimmt die steirische Bauernfamilie Kellerknecht jedes Jahr ein Pflegekind auf. So kommt die knapp dreijährige Steffi in den Siebzigerjahren auf den abgelegenen Bauernhof. Zwischen den anderen Pflegekindern lernt sie schnell, dass sie für ihre kargen Mahlzeiten und das Etagenbett in der Dachkammer hart schuften muss, und zwar barfuß. Ab ihrem neunten Lebensjahr wird Steffi vom Bauern regelmäßig missbraucht. Mit fünfzehn ist sie schwanger und wird in ein Kloster abgeschoben, wo sich barmherzige Nonnen um ledige junge Mütter kümmern. Steffi will ihrem Kind eine bessere Kindheit bieten und macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Ein berührendes Schicksal über ein verdrängtes Kapitel unserer Geschichte. Was Steffi zugestoßen ist, war auch kein Versehen: Bis in die 80er-Jahre hinein wurden Heimkinder systematisch bei verarmten Bauern untergebracht - nicht nur in Österreich. Bestseller-Autorin Hera Lind gibt in ihrem Tatsachenroman mit Steffi stellvertretend Tausenden Kindern eine Stimme. (Verlagsinformation)