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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Anna Goiginger; #Wenn der Körper den Takt angibt. (NK)#Der Mensch dürfte das einzige Lebewesen sein, das ganz bewusst die Signale und Bedürfnisse des Körpers missachtet, allem voran die nächtlichen Ruhephasen, die sich mit der Erfindung der Elektrizität immer weiter nach Sonnenuntergang verschoben haben. Neben dem Schlaf führt Wissenschaftsjournalist Werner Bartens psychologische Hinweise des Körpers an, die wir zunehmend wissentlich unterdrücken bzw. ignorieren - z. B. gibt es Zeiten der Melancholie, der Trauer, der Schwermut, aber auch der Freude und des Glücks. Alles sollte in unserem Leben seinen Platz finden, jedoch setzen uns Schnelllebigkeit und das (wirtschaftliche) Funktionieren jedes Einzelnen Grenzen, die uns wegtreiben von den Zeichen, die uns unser Körper gibt.#Dass der Körper seine eigenen Zeiten hat, zeigt der Autor anhand verschiedenster Beispiele: Wonach lechzt der Körper in den unterschiedlichen Lebensphasen (Pubertät, mittlere Lebenszeit, Alter)? Welche Zeiten kennt er in Bezug auf die Liebe und Sexualität? Wann arbeitet und lernt der Körper am besten? Wann sollte ihm Nahrung zugeführt werden? Welche Zeiten besitzt er aus medizinischer Sicht (Krankheiten, Schmerzempfinden, Geburt und Tod)?#Im Schnelldurchlauf komprimiert der Titel wissensreich und informativ, welche Signale der Körper uns Menschen grundsätzlich setzt und wie wir mehrheitlich darauf reagieren und mit diesen im Alltag umgehen. Bartens zeigt anhand vieler Belege, wie körperfeindlich unser Leben sich gestaltet. Handlungsalternativen werden im Umkehrschluss gleich mitgegeben.#Forschung wurde hier in leicht verständliche Sprache übersetzt, die sich an ein breites Lesepublikum richtet. All jene, die ihrem Körper wieder näher kommen wollen, sollten zu diesem Buch greifen - eine unbedingte Empfehlung zur Anschaffung für alle Bestände!</marc:subfield>
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