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      <marc:subfield code="a">Zum Kuckuck mit den Eiern!</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Adelheid Dahímene. Mit Ill. von Heide Stöllinger</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Andrea Duphorn; #Annotation: Witziges Bilderbuch über die Eigenart des Kuckucks, seine Eier in fremde Nester zu legen.##Rezension: Was bringt den Kuckuck dazu, sein Gelege nicht selbst auszubrüten, sondern die Eier in die Nester artfremder Vögel zu "schmuggeln"? Das Erfolgsduo Dahimène und Stöllinger hat sich von dieser tierischen Eigenart zu einem witzigen Bilderbuch in­s­pirieren lassen.#"Freut euch, Eltern sein ist wie tausend Würmer finden im Heuhaufen, tausend Würmer!", flötet der Spatz, als er die Eier im Nest von Ehepaar Kuckuck entdeckt. Die sind allerdings alles andere als begeistert über den Nachwuchs, der sich damit ankündigt. Frau Kuckuck findet Eier ausbrüten sterbenslangweilig. Und für Herrn Kuckuck sehen die gesprenkelten Eier wie kleine Stachelschweine aus. "Hässlich []. Du wirst sie doch wohl nicht zu Ende brüten!" Weil er den vorlauten Spatz ohnehin nicht leiden kann, beschließt er, ihm ein Ei unterzuschieben "und lässt es Plopps! ganz sanft in die Spatzenwohnung fallen". Ei Nummer zwei landet - golden angemalt - auf ähnliche Weise im Nest der eitlen Elster, über die sich die werdenden Eltern auch schon des Öfteren geärgert haben.#"Zum Kuckuck mit den Eiern" lebt zweifelsfrei von der ulkigen Mimik und der zuweilen sehr menschlichen Körpersprache, mit der Stöllinger die gefiederten AkteurInnen auf ihren dynamischen Illustrationen bedacht hat. Dass sich im jüngsten Bilderbuch des österreichischen Duos nicht alles mit der Realität deckt, verzeiht man gerne. So werfen die "Pflegeeltern" die fremde Brut kurzerhand wieder aus dem Nest, als sie bemerken, dass ihnen jemand ein "faules" Ei untergeschoben hat, wogegen sie sie in freier Natur aufopferungsvoll aufziehen. Aber das lässt sich im Gespräch mit dem Nachwuchs ja leicht richtig stellen. Anlass, über das seltsame Verhalten des Kuckucks zu sprechen oder - besser noch - gemeinsam in Lexikon oder Internet zu recherchieren, bietet dieses witzige Bilderbuch auf jeden Fall mehr als genug.## ---- #Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Gabriele Doblhammer; #Niveauvoll gestaltetes Bilderbuch über die Ei-Verleger. (ab 4) (JD)##Die Kuckucksfrau will ihre Eier nicht ausbrüten, es ist ihr zu langweilig, außerdem sind doch die Eier hässlich wie kleine Stachelschweine. Ein Ei schmuggeln die Kuckucke ins Nest der Spatzen und eines bekommt die Elster. Als die kleinen Vögel schlüpfen, fliegt der Schwindel auf und die Kuckuckskinder müssen wieder zurück zu ihren Eltern. Diese träumen gerade vor sich hin und sind zunächst gar nicht erfreut, nun zwei kleine Schnäbel füttern zu müssen. Doch dann finden sie Gefallen an ihrem Nachwuchs und "ihre Herzen schlagen schneller, als es die Natur von Ei-Verlegern eigentlich erlaubt."#Die Geschichte ist auf hohem Niveau und mit Sprachwitz erzählt. Das gewählte Thema ist vielleicht nicht jedermann/fraus Sache. Manches klingt hart, etwa wenn die Kuckuckseltern das Ei "fallen lassen". Sehr beeindruckend sind die gezeichneten Vögel in ihrer ausdrucksstarken Gestik und sogar Mimik. Ein interessantes Bilderbuch für Kinder ab 4 und für Erwachsene.## ---- #Quelle: Bücherschau (Büchereiservice des ÖGB) (http://www.buecherei.at/); #Autor: Andreas Tiefenbacher; #Er kommt in Lieder vor, ziert Wappen und jetzt widmet sich ihm, der Vogel des Jahres 2008 geworden ist, sogar noch ein Bilderbuch. "Zum Kuckuck mit den Eiern!" heißt es in Anspielung auf eine drastischer gemeinte Redensart, fasst allerdings die diesem Aufruf immanente Forderung ziemlich wortgetreu auf: Dass nämlich - wie es verantwortungsvolle Elternschaft intendiert - die Kuckuckseier eben zum Kuckuck gehören.#Doch so einfach ist das Ganze nicht, denn als so genannter Brutparasit legt der Kuckuck seine Eier in die Nester kleinerer Singvögel, die als Ersatzeltern das Ausbrüten und Füttern der Jungtiere übernehmen; ein Umstand, dem Adelheid Dahimènes gewitzt inszenierte Geschichte für Kinder ab vier Jahren zunächst einmal Rechnung trägt. Und so, als wollte sie die Neigung zum Schmunzeln noch intensivieren, führt sie ein recht ichbezogenes Kuckuckspaar vor: Ein Weibchen, das daran denkt, "eine Königin mit reichen Schätzen aus Silberlöffeln und edlen Glassplittern" zu sein; ein Männchen, das seine Krallen feilt, weil ihm "die wie kleine Stachelschweine" aussehenden Eier im Nest viel zu hässlich sind.#Die Kuckucks wollen also keine Eier und somit auch keine Kinder. Der Spatz hingegen denkt ganz anders. "Eltern sein ist wie tausend Würmer finden im Heuhaufen", erklärt er. Als sie später schließlich von den Ersatzeltern mit ihrem eigenen Nachwuchs konfrontiert werden, dämmert es aber dann auch den Kuckucks. Und plötzlich schlagen ihre Herzen "schneller, als es die Natur von Ei-Verlegern eigentlich erlaubt."#Zu schnellerem Herzschlag regt auch die mit erzählerischem Feingefühl und sprachlicher Finesse durchwirkte Geschichte an. Nicht weniger aufregend sind die doppelseitigen Illustrationen von Heide Stöllinger, welche bis in deren Gemütszustände hinein die Individualität der einzelnen Tiere auf das Lieblichste interpretieren, ja eine sympathische Schar schräger Vögel vor Augen führen, dass man nicht mehr umhinkommt, sich diesen Kirschbaum samt seinen wunderbaren Bewohnern in den eigenen Garten zu wünschen.</marc:subfield>
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