Das ganz, ganz kleine Schwein mit dem ganz, ganz großen Hunger
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Das ganz, ganz kleine Schwein mit dem ganz, ganz großen Hunger
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| Verfasserangabe |
Martin Auer. Manuela Olten
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Weinheim
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| Jahr | |
| Umfang |
[13] Bl.
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| ISBN13 |
978-3-407-79367-6
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| Annotation |
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Heike Byn; #Annotation: Erzählt wird vom clever geführten Ablenkungsmanöver eines Jungen, der die auf den Nährwert abzielenden Essenspläne der Mutter in letzter Minute durchkreuzt.##Rezension: Es war nur eine Frage der Zeit, bis sich die Illustratorin Manuela Olten mit ihrem Faible für weit aufgerissene Kinder-Münder einmal dem Thema Essen annehmen würde. Jetzt hat sie's getan. Und füllt mit ihren unverwechselbaren, witzigen Zeichnungen locker das breite Format des vorliegenden Bilderbuchs aus. Darin erzählt uns Martin Auer pointiert, knapp und kindgerecht die Geschichte vom kleinen Tim - einem pfiffigen Knaben sowie Meister der Verzögerungstaktik. Auf seinem Teller wartet das unheilvolle Duo Spinat und Kartoffeln darauf, vertilgt zu werden. Das muss Tim irgendwie verhindern und erzählt deshalb der Frau Mama eine dieser vor Größenwahn nur so strotzenden Horror-Stories, die zum Standard-Repertoire kleiner Kinder gehören: Es geht um ein kleines Schwein mit großem Hunger. Je mehr es isst, umso mehr Hunger bekommt es und muss dann noch mehr fressen, bis es durch die erhebliche Zufuhr von Fischstäbchen, Tiefkühlpizzen, Autos und Schulen monströse Ausmaße annimmt und nichts mehr auf der Welt übrig bleibt als das ganz, ganz kleine Schwein und sein ganz, ganz großer Hunger. Die daraus resultierende Pointe wird hier nicht verraten #Unsere Augen wandern währenddessen durch das Olten'sche Bestiarium mit neunmalklug dreinschauenden Kindern und den üblichen Erwachsenen, die einmal mehr gar nichts verstehen. Auch die Vorliebe der Illustratorin für streng groß- und kleinkariertes oder liniertes Interieur entwickelt sich mehr und mehr zu ihrem Markenzeichen, das dem diesmal wortwörtlich aus den Fugen geratenden Titelhelden den Rahmen für sein wachsendes Wirken gibt.## ---- #Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Heidi Lexe; #Kindliche Essensverweigerung - diesmal ein wenig an das verweigerte Essen selbst gemahnend. (ab 4) (JD)##Die kindlichen Verweigerungsmechanismen entfalten ja bekanntlich dann ihr gesamtes Kraftpotential, wenn Spinat auf den Tisch kommt. Die Kreativität, mit der das Unausweichliche hoffnungsvoll hinausgezögert werden kann, kennt dabei keine Grenzen: Hier erfindet das spinattechnisch gequälte Kind die Geschichte von einem kleinen, kleinen Schwein, dessen unstillbarer Hunger letztlich dazu führt, dass die gesamte Welt - "alle, alle Berge und alle, alle Flüsse und alle, alle Urwälder" - in seinem gefräßigen Magen verschwindet. "Und da war auf der Welt nichts mehr als das ganz, ganz kleine Schwein und sein ganz, ganz großer Hunger." Ein bisschen mehr Mut zum Spinat hätte manches an Trägheit erspart, das dieser schon ein wenig in die Jahre gekommenen Geschichte von Martin Auer innewohnt. Lust an Wiederholung wird rasch zur Redundanz und die Schlusspointe will nicht so recht als solche funktionieren. Manuela Olten, sonst bekannt als Illustratorin, die Bilderbuchgeschichten mit ihrem radikalen Pinselstrich gehörig Biss verleiht, zeigt sich hier ein wenig zahnlos und klatscht ein phantasielos ausgestaltetes marzipanschweinähnliches Irgendwas ins Bild. Ab 4 Jahren, aber weitgehend verzichtbar.## ---- #Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); #Autor: Gabi Herland; #Tim ist allein in der Küche und da entdeckt er das Unglaubliche, das Ungeheuerliche, die Katastrophe schlechthin: Es gibt Spinat!#Nun ist guter Rat für den sprachbegabten und kreativen Tim gar nicht teuer: Während Mutter den Spinat auftischt, tischt er ihr eine fantastische Geschichte über den unstillbaren Appetit eines kleinen Schweins auf. Und nachdem die Mutter das schreckliche Ende dieser Geschichte vernommen hat, ist sie recht zufrieden damit, dass Tim nur eine ganz kleine Portion Spinat isst.#Martin Auer versteht es in unnachahmlicher Weise Kindern vorzuführen, wie vielfältig Sprache eingesetzt werden kann, wie hilfreich Erzählen können sein kann. Seine Tim-Geschichte wird nach und nach spannender, aufregender und man fragt sich, was Tim denn noch alles einfallen könnte. Unterstützt wird die leicht lesbare Geschichte - die Wiederholungen und stereotypen Fortsetzungen helfen beim Lesen - durch die sprechenden Bilder von Manuela Olten. Man sieht förmlich die Worte aus Tims Mund quellen, das Schwein wird von Seite zu Seite monströser und die Erleichterung der Mutter, dass Tims Kuschelschwein winzig geblieben ist, ist gut nachvollziehbar.#Ein Bilderbuch für alle, die keinen Spinat wollen, und auch die, die nie um eine Ausrede verlegen sind.
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