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      <marc:subfield code="a">Der haarige Dienstag</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Jacky Gleich (Ill.). Uri Orlev (Text)</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Franz Lettner; #Ein ungewöhnliches Bilderbuch über kindliche Ängste und die zeitweise Unmöglichkeit, sie zu beseitigen. (JD) (ab 4)##Es gibt Tage vor denen einem generell graut: Menschen graut vor dem Freitag, weil dann das Wochenende kommt. Manchen graut vor dem Montag, weil sie wieder in den Kindergarten müssen, in die Schule oder ins Büro. Manchen graut vor dem Donnerstag, weil sie da Wäsche waschen müssen. Dem Michael, von dem Orlev und Gleich im "Haarigen Dienstag" erzählen, graut vor dem Dienstag. Weil: "Jeden Dienstag wurden Michael die Haare gewaschen. Er war drei Jahre alt, und er hatte Angst vorm Haarewaschen." Und also muß Michael am Dienstagabend immer weinen. - Es ist schon eine Kunst, mit welch scheinbarem Minimum an Anstrengung und Maximum an Einfachheit Orlev und Gleich die Angst eines Menschen begreifbar machen, ohne sie erklären zu müssen, ohne eine pädagogisch wertvolle Problem-Lösung anbieten zu müssen. Michael ist ein weiser Mensch. Er kommt selbst auf die Lösung: "Ich werde weinen und weinen und weinen, so lange, bis ich nicht mehr weine." Und so war es auch. Was heißt das jetzt? Daß man sich manchen Dingen stellen muß, nicht stoisch, sondern unter Protest? Daß der Mensch sich an alles gewöhnen kann? Daß die Welt eben traurig ist und vieles Angst macht? Daß das mit der Angst vielleicht doch nicht so einfach ist? Es gibt Tage an denen einem generell graut. An solchen Tagen sollte man dieses Buch lesen. Und nach der Lektüre wird man vielleicht laut und deutlich sagen: "Bis ich nicht mehr weine." - Sehr empfehlenswert.## ---- #Quelle: Unsere Kinder (http://www.unserekinder.at/); #Autor: Elfie Kainz-Kazda; #Jeden Dienstag Haare waschen, das findet Michael einfach schrecklich. Doch dann hat Daniela, seine große Schwester, eine großartige Idee. Ob sie hilft, sei hier nicht verraten. Auf jeden Fall ist die Geschichte sehr komisch und realistisch zugleich und kann durchaus dazu beitragen, dass man sein Haarwaschproblem nicht mehr schlimm findet. Neben der warmherzig humorvollen Erzählung ist noch auf die großartigen Illustrationen von Jacky Gleich, die zu ihrem eigenen unverwechselbaren Stil gefunden hat, hinzuweisen.</marc:subfield>
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