Einführung in die Kindheitsforschung
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Einführung in die Kindheitsforschung
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| Verfasserangabe |
Klaus Hurrelmann ; Heidrun Bründel
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| Person | |
| Reihe | |
| Auflage |
2., vollst. überarb. Auflage
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| Verlag | |
| Ort |
Weinheim [u.a.]
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| Jahr | |
| Umfang |
240 S.
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| ISBN13 |
978-3-407-25282-1
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| Fußnote |
Literaturverz. S. 217 - 240
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| Schlagwort | |
| Annotation |
Aus dem Vorwort: Die moderne Kindheitsforschung, deren Arbeitsweisen und Ergebnisse in diesem Band vorgestellt werden, stellt das Kind als menschliches Subjekt in den Mittelpunkt und akzeptiert es als vollwertiges Mitglied der Gesellschaft. Kinder werden als Akteure wahrgenommen, die sich ihre Welt aneignen und sie nach eigenen Bedürfnissen zu gestalten versuchen. Sie werden nicht als Menschen gesehen, die den ersten Abschnitt einer langen Lebensspanne durchleben und hierbei eine ihrer Entwicklung und ihrem Alter angemessene Befriedigung von Bedürfnissen und Erfüllung von Lebensansprüchen erfahren wollen.
Den meisten Kindern in den hoch entwickelten westlichen Gesellschaften geht es heute so gut wie noch nie in der Geschichte der Kindheit. Sie genießen im Vergleich zu früher eine freizügige Erziehung mit vielen Mitspracherechten und weitergehenden Spielräumen für die persönliche Selbstentfaltung und stehen auch materiell gut da. Aber eine immer größer werdende Gruppe von ihnen wächst auch mit psychischen Unsicherheiten auf, die für heutige westliche Gesellschaften und ihren offenen Zukunftshorizont typisch sind, Diese Kinder erfahren Spannungen und Trennungen in der Partnerschaft ihrer Eltern, leben in Familien in angespannter wirtschaftlicher Lage oder fühlen sich den hohen schulischen Leistungsanforderungen nicht gewachsen. Kinder können heute in fastgleichem Ausmaß wie Erwachsene die Vorteile einer Medien - und Wohlfahrtsgesellschaft genießen, aber sie spüren zugleich die Nachteile der modernen "postindustriellen" Lebensweise. Sie zahlen gewissermaßen einen Preis für die fortgeschrittene Industrialisierung, Urbanisierung, Kommerzialisierung und Vereinzelung des Alltagslebens. Der Preis besteht in körperlichen, psychischen und sozialen Belastungen, Störungen und Beeinträchtigungen, die in den letzten Jahren zugenommen haben. Kinder können die Anforderungen des sozialen Lebens, die vielfältigen Einzelaspekte ihrer äußeren Lebenswelt miteinander zu verknüpfen, Beziehungen zwischen sich und anderen Menschen selbständig herausstellen und verschiedenartige Interaktionsfelder des Alltags in einen Sinnzusammenhang zu bringen. Sie kommen am besten zurecht, wenn sie kreativ Einfluß auf ihre Umwelt nehmen, sie zu gestalten in der Lage sind und eine Fähigkeit der "Selbstorganisation" ihrer Persönlichkeit entwickeln. Voraussetzung dafür ist die zuverlässige und einfühlsame Unterstützung von Eltern, Erziehern, Lehrern und anderen Erwachsenen, die sie bei den ersten Schritten in das gesellschaftliche Leben begleiten. In diesem Buch steht aus sozialisationstheoretischer Perspektive die Frage im Vordergrund, nach welchen Regeln sich die kindliche Persönlichkeit entwickelt und welche Impulse aus der sozialen Umwelt hierfür am günstigsten sind. Kindheit wird als die Lebensphase zwischen dem Säuglingsalter und dem Jugendalter, das mit dem Einsetzen der Geschlechtsreife (Pubertät) beginnt, definiert. Diese Arbeit stellt die Lebensphase Kindheit als den ersten von mehreren Lebensabschnitten im Lebenslauf dar, einen biografischen Erfahrungszeitraum, in dem wichtige Entwicklungsimpulse an einen jungen Menschen herangetragen und zugleich erste Strukturierungen der eigenen Persönlichkeit vorgenommen werden... |
| Altersbeschränkung |
16
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| Trägermedium |
Band
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Stadtbücherei Hallein |
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