Der Gott des Waldes
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Der Gott des Waldes
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Liz Moore ; aus dem Englischen von Cornelius Hartz
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
München
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| Jahr | |
| Umfang |
589 Seiten
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| ISBN13 |
978-3-406-82977-2
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Cornelia Gstöttinger; #Gelungener mehrperspektivischer Spannungsroman über das Verschwinden zweier Geschwister aus reichem Haus. (DR)#Schnell ist man mitten im Geschehen dieses perfekt geplotteten Spannungsromans, der in den Adirondack Mountains spielt. Überall Wald. Inmitten eines Naturreservats betreiben die Van Laars, betuchte Leute, die in gehobenen Kreisen verkehren, ein Feriencamp. Die tragische Handlung, die voller Atmosphäre erzählt wird, lässt einen so schnell nicht los, schildert Moore hier doch den Alptraum aller Eltern: Die Tochter der Van Laars verschwindet spurlos aus dem Sommerlager. Der Fall lässt alte Wunden aufbrechen. Vor vierzehn Jahren musste die Polizei ebenfalls ermitteln: Der Sohn der Van Laars wurde vermisst, ein großer Suchtrupp, an dem viele aus der umliegenden Ortschaft teilnahmen, zeitigte keinen Erfolg. Der Junge blieb verschwunden. Im Feriencamp erzählt man sich unter den Jugendlichen Horrorgeschichten über den »Schlitzer«, der zur selben Zeit sein Unwesen trieb und für elf Morde verurteilt wurde. Nun kursieren Gerüchte, dass der jüngst aus dem Gefängnis ausgebrochene Häftling wieder durch die Wälder streifen könnte #Die US-amerikanische Autorin entwickelt auf nicht ganz 600 Seiten einen immens packenden, nachdenklich stimmenden Gesellschaftsroman. Moore hält die Fäden der weit verzweigten Handlung bravourös zusammen. Sie lotet die Lebenssituation unterschiedlicher Schichten in den 1950er und 1970er Jahren gekonnt aus, schreibt von Wohlstandsverwahrlosung, sozialen Schranken, den Möglichkeiten intelligenter Frauen in einem patriarchalen System. Und von dem Korsett, in das sie in der angesehenen Gesellschaft gerne gezwängt wurden.#Ich habe das Ende dieses vielschichtigen Romans nicht kommen sehen. Nach dem ersten Viertel entwickelt die Geschichte einen unglaublichen Sog. Kurze Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven folgen rasch aufeinander. Das Buch ist leicht und schnell zu lesen, Konzentration ist aber schon gefragt: Allein der vielen Figuren wegen und weil Moore auch in der Chronologie der Ereignisse vor- und zurückspringt. Es lohnt sich, an der Ermittlung dranzubleiben und neue Blickwinkel aufs Geschehen zu bekommen. Eine große Empfehlung für alle Büchereien! Man darf gespannt auf weitere Bücher der Autorin sein.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bibliothek der Gemeinde Ramingstein |
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