Als unsere Welt christlich wurde

Bezeichnung Wert
Titel
Als unsere Welt christlich wurde
Untertitel
(312-394) ; Aufstieg einer Sekte zur Weltmacht
Verfasserangabe
Veyne, Paul
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
München
Jahr
Umfang
222 S.
ISBN10
3-406-57064-X
ISBN13
978-3-406-57064-3
Schlagwort
Annotation
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); Autor: Karl Krendl; Die Entwicklung des Christentums im 4. Jahrhundert unter Kaiser Konstantin. (PR) Der Althistoriker Paul Veyne geht im vorliegenden Band der Frage nach, was aus dem frühen Christentum geworden wäre, wenn es Kaiser Konstantin nicht protegiert hätte. In der Tat war das 4. Jahrhundert für die Entwicklung der noch jungen Religion entscheidend. Sie setzte sich nicht gewaltsam durch, sondern weil sie zu den paganen Kulten eine attraktive Alternative darstellte, die auch Konstantin nicht aus politischem Kalkül, sondern aus Überzeugung ergriff. Als römischer Kaiser übernahm er die Führungsposition in der Kirche, er beließ aber den Heiden ihre Religion - und erwies sich damit als Politiker mit Weitblick, als wahrer "Prophet des christlichen Reiches". Veyne schlägt - bevor er sich in einem abschließenden Exkurs dem Polytheismus und der Monolatrie im alten Israel zuwendet - einen Bogen ins Heute und fragt, ob das Christentum am Aufbau des modernen Europa überhaupt beteiligt war. Er verneint und schreibt - m. E. aus einer verkürzten Perspektive - der Aufklärung den Hauptanteil am "Humanitarismus" zu, um dem Christentum zumindest zuzugestehen, dass es dafür den Boden bereitet habe. - Eine innovative Studie zur Geschichte des Christentums, die aber, was die Einschätzung der Gegenwart betrifft, durchaus Stoff für kontroverse Diskussionen abgibt.
BEMERKUNG
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
Übersetzung
Deutsch
Trägermedium
Band