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      <marc:subfield code="a">Die Suche nach dem Panchen Lama</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Auf den Spuren eines verschwundenen Kindes quer durch Tibet. (BI)      Fremde und für Mitteleuropäer fast unbegreifliche Welten tun sich auf in diesem Buch, das Geschichtsbuch, Reiseführer und Abenteuerroman in einem ist. Ein sechsjähriger Junge wird 1955 von den Chinesen aus Tibet verschleppt. Dieses Kind wird von den Tibetern und dem Dalai Lama als die elfte Reinkarnation des Panchen Lama anerkannt, der als die zweithöchste religiös-politische Persönlichkeit des Landes gilt. Die Journalistin Isabel Hilton versucht, die Hintergründe für die Entführung des Jungen aufzudecken, und bei ihren Nachforschungen gewinnt sie ungewöhnliche Einblicke in die religiösen und politischen Verhältnisse Tibets. Ganz nebenbei erfährt der Leser alles über die verschlungene Geschichte Tibets und die politischen Machenschaften Chinas. Trotz tiefer Armut und politischer Verfolgung und Willkür steht ein großer Teil der Bevölkerung hinter dem Dalai Lama und der überlieferten spirituell-religiösen Ordnung und unterstreicht damit eindrucksvoll den Selbstbehauptungswillen des Volkes. Das tragische unaufgeklärte Schicksal des entführten Kindes und erschütternde Berichte von Zeitzeugen lassen ein fernes und unheimlich fremdes Volk ein wenig näher rücken. Das Buch ist nicht nur wegen der vielen fremden und schwierig auszusprechenden Namen nicht ganz einfach zu lesen, aber trotzdem kann man es kaum aus der Hand legen. - Wer sich für fremde Kulturen interessiert und mehr wissen möchte über die religiöse und politische Geschichte Tibets in Vergangenheit und Gegenwart, für den ist dieses hervorragende Buch unentbehrlich.   *bn* Heidrun Rabus</marc:subfield>
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