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      <marc:subfield code="c">Stefan Boonen ; aus dem Niederländischen von Verena Kiefer ; mit Bildern von Melvin</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Würzburg</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">1. Aufl.</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/); #Autor: Heike Byn; #Durchschnitt war gestern: Die Opas und Omas in Kinderbüchern von heute sind cool oder krank, vorzugsweise dement. Okay: Rein statistisch nimmt die Zahl der an Demenz erkrankten Großeltern genauso zu wie die Zahl derer, die mit E-Bikes durch die Gegend knattern, sich weiterbilden oder ehrenamtlich engagieren. Trotzdem ödet mich das ein bisschen an. Mitten in meine Grantlhuberei platzt Stefan Boonens Geschichte Hier kommt Oma, die der kreative Tausendsassa Melvin hinreißend illustriert hat. Darin verbringen Kinder den Sommer mit ihrer Großmutter, während die namenlos bleibenden Eltern urlauben, arbeiten oder sonst was treiben. Egal, denn Namen, Orte und Wahrscheinlichkeiten sind hier unwichtig. Stattdessen haut Stefan Boonen uns eine schräge Idee nach der anderen um die Ohren und lässt den jüngsten Enkel begeistert erzählen: Es wird viel gefurzt, gepinkelt und ins Plumpsklo gekackt. Im Eiscafé zahlt man mit Knirsch  das sind abgebrochene Zahnspitzen aus dem Gebiss des ortsbekannten Waldriesen. Und morgens kommen Brötchen mit Mäusekötteln oder Froschsuppe auf den Tisch. Wer kleine Kinder kennt, weiß, dass hinter solchen Übertreibungen fast immer eine überbordende Fantasie steckt: So wird aus der wahrscheinlich überschaubaren Geschwisterschar ein Trupp von zehn Kindern und dem anscheinend betagten Auto der Oma ein Klapperbus, der mit 380 Sachen durch die Stadt braust. Dazu findet Melvin illustrative Szenen, comicartige Bildfolgen und rasend komische Detailbilder nur in Orange- und Grautönen, die alles andere als monoton daherkommen.#Hinter ihrer schrillen Fassade und Vorliebe für absurde Action trägt die Oma ein Herz aus Gold, das den Kleinen die Wärme und Geborgenheit gibt, die sie brauchen: Sie tröstet, lobt und weiß immer, was zu tun ist  oder zu lassen. Kann einer der Enkel nicht einschlafen, setzt sie sich mit ihm aufs Dach: Klappt es nicht?  Nein  Was ist los?, fragt sie. Wohl dem, der so eine Oma hat(te)!## ---- #Quelle: STUBE (http://www.stube.at/); #Hier kommt eine Oma, wie man sie selten sieht: Mit Tennissocken bis zum Knie, runder überdimensionaler Brille und permanentem Lächeln im Gesicht. In dieser Aufmachung holt sie ihre Enkel mit dem Klapperbus ab und entführt die Kinder für ein Wochenende aus ihrem alltäglichen Leben. Diesen Bruch spiegeln auch die in dunkelblau, orange und weiß gehaltenen Illustrationen, die ungeniert Fantasie und Realität kombinieren, der kindlichen Imagination viel Platz zugestehen und in ihrer dynamischen Farbgestaltung den temporeichen Erzählton dieser aus dem Niederländischen übersetzten Geschichte aufnehmen. Wortspiele, kindliche Kreativität und die Konfrontation mit dem strengen Förster Schild prägen diese Symbiose von Oma und Enkeln  ein Abenteuer in einer in sich geschlossenen Welt, in der Eigenständigkeit und Geborgenheit, Angst und Mut ausgelotet werden dürfen und zu der Eltern kein Zutritt gewährt wird.#*STUBE*</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">87 Seiten</marc:subfield>
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