Unbeugsam wie die See
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Unbeugsam wie die See
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Emilia Hart ; übersetzt aus dem Englischen von Julia Walther
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Hamburg
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| Jahr | |
| Umfang |
413 Seiten
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| ISBN13 |
978-3-365-01163-8
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Sabine Krutter; #Fantasy-Roman vor historischem Hintergrund rund um eine geheimnisvolle Höhle am Meer. (DR)#Der Wahrheit auf die Spur zu kommen, war für die junge Australierin Lucy bereits als Kind wichtig und ein Grund für ihren Berufswunsch Journalistin. Von ihrer ersten Liebe zutiefst verletzt, passiert ihr beim Schlafwandeln etwas Entsetzliches. In ihrer Panik fällt ihr nur ein vertrauenswürdiger Mensch ein ihre große Schwester Jess, die als Künstlerin an die berüchtigte Südküste von New South Wales gezogen ist und damit die seit einigen Jahren spürbare emotionale Distanz zu Lucy auch geografisch untermauert hat. Bei ihrer Ankunft im verwahrlosten Cliff House muss Lucy feststellen, dass es von Jess offenbar überstürzt verlassen worden ist. Nun beginnt der buchstäblich fließende Übergang zum Fantasy-Roman: Das große Bild auf der Staffelei zeigt jene zwei Schwestern, von denen Lucy bereits mehrmals geträumt hat und nicht nur sie, wie Lucy erkennt, als sie das 20 Jahre alte Tagebuch von Jess liest und verstörende Einblicke in Jess Vergangenheit gewinnt. Diese Zwillingsschwestern, Mary und die blinde Eliza, spielen die Hauptrolle in der dritten Erzählebene: Sie waren zwei Jahrhunderte früher als Strafgefangene von Irland nach Australien deportiert worden und knapp vor dem Ziel bei einem Schiffbruch ums Leben gekommen. Von ihnen geht offenbar die seltene Hautkrankheit aus, unter der Jess und Lucy leiden und die sich beim Kontakt mit Wasser verstärkt. Hinzu kommt, dass Jess und Lucy unabhängig voneinander das Gefühl haben, dass ihnen ihre Eltern etwas verschweigen Und warum ist Jess ausgerechnet ins Cliff House gezogen und damit in eine Gegend, in der nicht nur der Schiffbruch passiert ist, sondern immer wieder Männer aus unerklärlichen Gründen spurlos verschwunden sind?#Im Roman spiegeln sich auch biografische Erfahrungen der Autorin: Emilia Hart hat irische Wurzeln, wäre als Kind beinahe ertrunken und erlitt mit 26 Jahren einen Schlaganfall inklusive Einschränkung ihrer Sehkraft; ihre Genesung hat sie mit ihrem geliebten Schwimmen vorangetrieben. Wie sie beim Schreiben den Überblick über die einzelnen Handlungsebenen behält und die einzelnen Fäden innerhalb des Fantasy-Rahmens schlüssig verknüpft, nötigt Respekt ab. Dass ihr dabei doch manchmal die Luft auszugehen scheint, merkt man als Leser*in an bisweilen holpriger oder unpassender Ausdrucksweise. Wer von Harts überaus erfolgreichem Debütroman »Die Unbändigen« begeistert war, wird sich freuen, ihren zweiten Roman in der öffentlichen Bibliothek vorzufinden.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Bücherei Waidring |
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