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      <marc:subfield code="a">Wild wuchern</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Penguin Verlag</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Flucht in die Tiroler Alpen. (DR) Marie hat jemanden umgebracht, vielleicht, so ganz sicher ist sie sich da nicht. Auf jeden Fall befindet sie sich jetzt auf der Flucht. Weg aus Wien, vielleicht nach Italien? Doch dort wurde sie schon mal gefunden, das geht also nicht. Gut, dass der Zug auf dem Weg ins Nachbarland auch in Tirol stehen bleibt. Hier wohnt Maries Cousine, einsam in einer Berghütte, irgendwo im Nirgendwo, ohne Strom, ohne Warmwasser. Niemand wird sie bei Johanna vermuten, allein schon, weil Johanna so eine richtige Eremitin ist, also ab dorthin. Die beiden könnten unterschiedlicher nicht sein und schon bald kommt es zu ersten Reibungen. Ein poetischer Roman über das Schicksal zweier Frauen, die beide irgendwie nicht so ganz in die Welt passen, in die sie geboren wurden. Besonders gefreut hat mich die gelegentliche Verwendung von Dialekt – das habe ich von einem deutschen Verlag nicht erwartet. Auch fand ich es schön, zu beobachten, wie sich die Beziehung zwischen Marie und Johanna entwickelt. Die beiden sind so unterschiedlich – das Goldmädchen und die Seltsame, die Sprachlose – interessant, wie alte Konflikte wieder aufreißen und endlich aufgearbeitet werden können. Eine große Empfehlung, nicht nur für Tiroler Bibliotheken.</marc:subfield>
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