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      <marc:subfield code="a">Janisch, Heinz</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Ich war ein unruhiger Kopf</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">aus dem Leben des Franz Michael Felder</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); &#xD;
Autor: Maria Schmuckermair; &#xD;
Das erschütternde Schicksal des Vorarlberger Bergbauern und Dichters, das trotz allem ermutigend ist. (ab 7) (JK)&#xD;
In der Ich-Form beschreibt Heinz Janisch in gewohnt äußerst einfühlsamer, präziser Diktion das Leben des 1839 im Bregenzerwald geborenen Franzmichel Felder, der mit nicht einmal 30 Jahren starb und ein eindrucksvolles Lebenswerk hinterlassen hat. Geprägt von der Landschaft des Bregenzer Waldes, von der fleißigen Arbeitshaltung seiner Eltern und von den Abenteuergeschichten, die er als Kind gelesen hat, wollte der Bub aus dem engen Tal hinaus in die Welt. Seine intensiven Leseerfahrungen weckten in ihm das Bedürfnis, auch selber zu schreiben. Den Wunsch zu studieren, konnte er nicht verwirklichen, weil sein Vater früh starb und er die Mutter bei der Arbeit unterstützen musste. Aber er studierte die Menschen im Dorf und begann sich gegen soziale Missstände zu engagieren. Der streitbare Franzmichel, der sich sogar mit den mächtigen Käsgrafen anlegte, hatte nicht nur Freunde. Die glücklichste Zeit in seinem kurzen Leben verbrachte er mit der gutherzigen Nanni aus dem Nachbardorf, die seine Frau wurde und ihm fünf Kinder gebar. Doch Nanni starb nach nur sieben Jahren Ehe, und Franzmichel folgte ihr bald nach. Trotzdem bleibt das tröstliche Fazit: »Öffnet jede Tür, die euch neugierig macht. Hebt manchmal den Kopf und schaut, ob einer da ist, der etwas braucht.«&#xD;
Kongenial ist die Illustration: eher dunkel gehalten, aber sehr fein, geradezu zärtlich gezeichnet und koloriert in abgestuften Farbnuancen. Die wunderschönen bunten Schmetterlinge auf vielen Seiten stehen für die weiten Gedanken des kleinen Bergbauern aus dem engen Tal. Mit großem Nachdruck empfohlen für alle Bibliotheken!</marc:subfield>
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