Der schönste Stern für Mama

Bezeichnung Wert
Titel
Der schönste Stern für Mama
Verfasserangabe
Text von Nannie Kuiper. Bilder von Jeska Verstegen
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Zürich
Jahr
Umfang
[14] Bl. : durchg. I
ISBN13
978-3-314-01205-1
Schlagwort
Annotation
Mütter sind viel besser als ihr Ruf, besonders Bärenmütter. (ab 3) (JD) Da seufzen die Mütter erwachsener Kinder darüber, als "Hotel-Mama" ganzjährig gebucht zu sein, da unkt die Sachliteratur über die Mütter von Söhnen, die kleine Peter-Pans züchten. Und da ist dieses wunderbare Bilderbuch über eine Bärin, die den kleinen Bären aus dem imaginären Nest, also aus der Pension Mama, schubst. Ganz behutsam und ganz bestimmt. Die Illustrationen rücken in ihrer Wiedergabe der Beziehungsintensität von Mutter und Kind ganz dicht an "Weißt du wie lieb ich dich habe" heran; Symbiose, Nähe, die aus den Zeichnungen strömt, und dann wieder die Auflösung der Symbiose, der Kleine auf dem Weg, sich selbst Nahrung zu beschaffen. Hat Jascha, der kleine Bär, Angst davor, dass ihn ein Fisch beißen will, erinnert die weise Mutter an die Bärenzähne. Jascha geht eigentlich lieber spielen, doch als er für seine Mama einen Stern vom Himmel holen will, fängt er ganz nebenbei seine ersten Fisch. Bisher war die Rede von Jascha, dem kleinen Bären, ab jetzt ist Jascha der große Bär, der ganz allein sein Essen finden kann. - Dieses Bilderbuch vollzieht die Erfahrung der Ablösung, der Reifung des Kindes nach; es bietet eine starke Mutterfigur an, die diese Emanzipation fördert und dabei der sichere Rückalt bleibt. Kein Vater, dafür eine Mutter, die ihren Bären loslassen, hinaus in die Welt schicken will. Natürlich ist dieses Buch auch für Kinder, sag ich hier die ganze Zeit eigentlich etwas anderes? Sehr zu empfehlen! *bn* Christina Gastager-Repolust
Antolin Antolin