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      <marc:subfield code="a">Schwedisch für Idioten</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Schreibend findet der 16-jährige Henke die Möglichkeit, den Tod seiner Schwester zu verarbeiten und zugleich die Mauer aus Schweigen und Gefühlskälte zu durchbrechen. Die Idee einer Lehramtsabsolventin, mit der "Idiotenklasse" einer schwedischen Gesamtschule ein Buch zu schreiben, stiftet unter den milieugeschädigten und verhaltensgestörten Jugendlichen Verwirrung. Nach totaler Ablehnung des Projektes folgen Diskussionen, die den seelischen Verletzungsgrad der Protagonisten peu à peu umreißen. Schreibend bietet sich für den 16-jährigen Henke erstmals die Möglichkeit, den Tod seiner Schwester zu verarbeiten und die zaghafte Gefühlsbeziehung zu seiner Tanzpartnerin gibt zusätzlichen Auftrieb. Die Clique selbst jedoch reagiert auf das "Glück" mit gnadenloser Härte. Vom besten Freund gemobbt und im Visier der Schulbrutalos, wird der Held auf seine aussichtslose soziale Position zurückverwiesen. Am Ende bleibt lediglich vage Hoffnung. Der Roman setzt die Sozialkritik aus "Mauer aus Wut" oder "Winterbucht" in einer neuen Dimension fort und liefert ein schonungsloses Psychogramm, das in dieser Weise in der deutschsprachigen Jugendliteratur nur selten zu haben ist. Am ehesten vergleichbar mit Van Camp "Die ohne Segen sind". Unbedingt zu empfehlen!</marc:subfield>
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