Der Modesalon des Glücks
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| Titel |
Der Modesalon des Glücks
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| Untertitel |
Roman
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| Verlag | |
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| ISBN13 |
978-3-311-10141-3
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| Annotation |
Das Leben rund um einen Platz in der Wiener Innenstadt um 1911 wird durch die eigenständige und selbstbewusste Susanna, Inhaberin des Modesalons, liebevoll beschrieben. (DR) Eines Tages beschließt Susanna, über ihre Beobachtungen rund um den Madensky-Platz und seine Anrainer*innen Tagebuch zu führen. Sie schreibt über die Handwerkerfamilie, die schon vier Töchter hat und dringend auf einen Stammhalter hofft. Sie berichtet vom Antiquitätenhändler, der Hausmeisterin, ihrer eigenen revolutionären Angestellten, von ihrer besten Freundin (einer Sängerin in der Volksoper) und von sich selbst. Erfrischend ehrlich schildert sie, wie sie zur feministischen Lebenseinstellung kam, dass Liebe und Erotik nicht der Ehe vorbehalten sein müssen. Man fühlt sich durch dieses Buch ins Wien Anfang des 20. Jahrhunderts zurückversetzt, gleichzeitig staunt man, wie nahtlos man in der Gegenwart landet, wenn z.B. der Madenskyplatz im Zug einer Flurbereinigung geschliffen werden soll, weil das ein Beamter vom Schreibtisch aus beschlossen hat. Berührend sind Susannas Liebe zu einem (verheirateten) Offizier, von dem sie keinerlei finanzielle Hilfe annimmt, und die lebenslange Sehnsucht nach ihrer unehelichen Tochter, die sie kurz nach der Geburt zur Adoption freigegeben hat. Das Buch erschien 1988 in Englisch unter dem Titel »Madensky Square«, 1995 auf Deutsch als »Die Vertraute« und jetzt als Neuauflage zum 100. Geburtstag der gebürtigen Österreicherin Ibbotson im Kampa Verlag. Es kann als Beispiel von altösterreichischem Lebensgefühl, in dem Armee und Adel eine bedeutende Rolle spielten, gelesen werden. Empfehlenswert!
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Gemeindebücherei Bergheim |
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