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      <marc:subfield code="a">Die Macht des Geldes</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="b">Globalisierung, Gier und Grenzen</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">"Um zu überleben, um gut zu leben, um etwas zu bewirken, im Kleinen wie im Großen, braucht man Geld." Damit beginnt der Autor seine Abhandlung über die "Macht des Geldes". Während Geld als Tauschmittel bzw. als Mittel der Wertsicherung allgemein akzeptiert ist, lenkt Leemann, der selbst im internationalen Kapitalgeschäft tätig war, den Blick auf die "Triebkraft des Geldes". Das Ziel, die Menge des Geldes zu mehren, treibe die Unternehmer an, höhere Gewinne zu erzielen, und Arbeitnehmer bzw. die Gewerkschaften, höhere Löhne zu erstreiten. Da die Verfügbarkeit über Geld in der modernen Marktwirtschaft wesentlich über die Möglichkeiten der Lebensgestaltung bestimme, sei - so die Grundthese des Autors - die Mehrung des Geldes der zentrale Antriebsmotor unserer Ökonomien. Dies sei an sich nicht problematisch, habe aber durch die "Verabsolutierung" des Gewinnstrebens am Kapitalmarkt seit den 1990er-Jahren das Wirtschaften und den sozialen Zusammenhalt der Gesellschaften gefährdet. Postulierte Renditen von 15-25 Prozent und mehr würden Unternehmen ruinieren, die Sicherheit der Produktion vernachlässigen, zu riskanten Geschäften verleiten und nicht zuletzt Arbeitsplätze vernichten. In der Share-Holder-Fixierung stehe nicht mehr der Mensch im Mittelpunkt; dieser werde von den Gewinnerwartungen der Eigentümer "verdinglicht". Das von Marx diagnostizierte Gefühl der Entfremdung erscheine damit in beängstigender Weise wieder aktuell. Diese Schieflage sei nicht nur sozial bedenklich, sondern auch volkswirtschaftlich. Warum?</marc:subfield>
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