Mit anderen Augen
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Mit anderen Augen
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| Untertitel |
Roman
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Zürich
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| Jahr | |
| ISBN13 |
978-3-257-86576-9
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| Annotation |
Ein vorwiegend weibliches Phänomen wird sichtbar in diesem märchenhaften und klugen Roman – unterhaltsame Lektüre mit Mehrwert. (DR) Dass Frauen ab einem bestimmten Alter nicht (mehr) wahrgenommen werden – bei Bewerbungen und Beförderungen, in Lokalen, in langjährigen Beziehungen – ist bekannt. Bei der erfolgreichen Geschäftsfrau Tilda, 52 Jahre alt und geschieden, wird diese Unsichtbarkeit buchstäblich zur Realität: Eines Tages sieht sie zu ihrem Entsetzen ihren kleinen Finger nicht mehr, binnen kürzester Zeit verschwinden außerdem ein Ohr und ihre Nase. Und das ist erst der Anfang... Ihre Ärztin diagnostiziert die fortschreitende und gar nicht so seltene Krankheit »Unsichtbarkeit« – dafür gebe es aber weder eine Therapie noch Forschungsgelder noch gesicherte Ergebnisse zum Verlauf, der bis zum totalen Verschwinden des Körpers führen könne. Nach dem anfänglich gewaltigen Schock beginnt sich Tilda gegen ihre Verzweiflung und das offenbar Unvermeidliche aufzulehnen: Sie will nicht verschwinden! Ihr weibliches Netzwerk – ihre zwei besten Freundinnen, ihre erwachsenen Zwillingstöchter und eine scheinbar durchgeknallte selbsternannte Expertin – sind dabei hilfreicher als eine Selbsthilfegruppe und ein Meditationsretreat. Tilda erfährt schließlich am eigenen Leib: Das Hinterfragen der oft grausamen, inneren Stimme und neue Sichtweisen machen frei für vieles! Auf den ersten Blick spielen Männer übrigens keine dominierende Rolle, sind aber als Auslöser oder aber Begleiter auf Augenhöhe sehr wohl präsent. Was für eine witzige Idee für einen Roman! Bei der insgesamt sehr unterhaltsamen Lektüre mit viel trockenem Humor und lakonischen Dialogen lässt sich über die ebenfalls vorkommenden gefühlsduseligen Stellen und den eher schwachen Schluss großzügig hinwegsehen. Die eingestreuten Ideen, Methoden und Zitate könnten wohl so manche Leserin zum Nachdenken über das eigene Leben anregen. Gerne empfohlen auch für Männer, die mutig genug sind, einen neuen Blick auf Frauen im Allgemeinen und ihre Partnerin im Speziellen zu riskieren.
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Gemeindebibliothek Elsbethen |
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Öffentliche Bibliothek der Pfarre Rapottenstein |
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