Hard Land
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Hard Land
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Wells, Benedict
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Zürich
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| Jahr | |
| Umfang |
342 S.
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| ISBN10 |
3-257-07148-5
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| ISBN13 |
978-3-257-07148-1
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| Annotation |
Quelle: 1000 und 1 Buch (http://www.1001buch.at/);
Autor: Franz Lettner;
In diesem Sommer verliebte ich mich, und meine Mutter starb. Der erste Satz in Benedict Wells Hard Land macht klar: Gleich zwei interessante Frauenfiguren treiben den erzählenden Protagonisten und die Handlung an. Der 16-jährige Sam ist ein schüchterner Außenseiter wie er in vielen Jugendbüchern steht. Sein einziger Freund ist weggezogen, die ältere Schwester hat das Haus verlassen, der arbeitslose Vater ist ein großer Schweiger. Und die Mutter, die in dieser Familie alles zusammenhält, stirbt an einem Tumor in diesem Sommer, in dem Sam von einer Clique etwas älterer und sehr cooler Jugendlicher adoptiert wird. Gemeinsam jobben sie im Kino der langweiligen Kleinstadt, quatschen, trinken und kiffen halbe Nächte am Ufer des Sees, gehen auf Partys und absolvieren Mutproben, die sich immer Kirstie ausdenkt. Sie ist die ambivalente Hauptfigur im Zentrum der kleinen Truppe: schön, klug, einfühlsam, rücksichtslos und getrieben. Sie ist eine andere Alaska John Greens gleichnamiges Buch ist einer der wichtigen Bezugspunkte dieses Coming-of-Age-Dramas. Benedict Wells webt ein weitläufiges Netz an Bezügen in die Handlung hinein: Neben vielen literarischen Kontexten (Kirstie sammelt erste Romansätze, auch der erste Satz in vorliegenden Roman ist eine Variation eines anderen ersten Satzes; der Titel Hard Land wiederum ist der Titel eines fiktiven epischen Gedicht, das passagenweise zitiert wird und die Pointe vorbereitet, zugleich auch ein Bezug auf Joey Goebels Heartland, ) gibt es einen Soundtrack aus Musik der 1980er-Jahre (im Brucemobil, dem alten Pickup der Clique darf nur Springsteen gespielt werden, Sams Mutter steht total auf Billy Idol, dessen Dancing With Myself wiederum Sam auf ihrem Begräbnis spielt, ), Filme werden gesehen und diskutiert (vor allem John Hughes und sein Breakfast Club, aber auch Nouvelle Vague, ). Wer mag, kann dem auf benedictwells.de nachgehen, aber die souverän entspannt erzählte Geschichte über Einsamkeit, Freundschaft, erste Liebe und das Erwachsenwerden funktioniert auch ohne tiefere Kenntnis der Popkultur der 1980er Jahre: Liebenswerte Figuren, schöne Bilder, Dialoge und Szenen, fast aphoristische Sätze sorgen dafür. Und die Euphancholie, die Kirstie so beschreibt: Einerseits zerreißts dich vor Glück, gleichzeitig bis du schwermütig, weil du weißt, dass du was verlierst. Angemessener Lesestoff für gerade noch Jugendliche und alle, die sich daran erinnern wollen.
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Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Michaela Grames;
Berührender Roman über die Identitätsfindung eines 15-Jährigen in den USA der 1980er Jahre. (DR)
Missouri, 1985: Der 15-jährige Sam, der in der abgehalfterten Kleinstadt Grady lebt, erwartet sich von den vor ihm liegenden Sommerferien nur wenig. Er hat keine Freunde, und die Stimmung zuhause ist trist, nachdem sein Vater seine Arbeit verloren hat und die Mutter schwer erkrankt ist. Um der Langweile seines Daseins zu entfliehen, heuert er in einem alten Kino an. Dort wird er von den etwas älteren Teenagern Brandon, Cameron und Kirstie unter deren Fittiche genommen und erlebt den Sommer seines Lebens. Mit seinen neuen Freunden hat Sam jede Menge Spaß, feiert nächtelang Partys und verliebt sich zum ersten Mal. Doch dann stirbt Sams Mutter und als der Sommer zu Ende geht, verlassen seine Freunde die Stadt. Doch Sam ist nicht mehr der Alte.
Ein Buch über das Erwachsenwerden, über die widerstreitenden Gefühle eines Teenagers und darüber, wie eng überschäumende Lebensfreude und bitterer Schmerz beieinander liegen können. Der Autor liefert nicht nur die tiefgehende Charakterstudie eines Heranwachsenden ab, sondern versteht es auch ausgezeichnet, die Atmosphäre eines Sommers in einer Stadt, die sich in einer trostlosen Abwärtsspirale zu befinden scheint, wiederzugeben. Dass die Handlung in einer Zeit spielt, in der es weder Smartphones noch Internet gab, und Briefe geschrieben wurden, um Kontakt zu Freunden zu halten, gibt dem Buch einen ganz besonderen Charme. Ein empfehlenswerter Roman, der ohne große Action auskommt und dennoch bis zur letzten Seite spannend bleibt.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Haydn-Bibliothek Hainburg |
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