Das Leben wartet nicht
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Das Leben wartet nicht
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| Untertitel |
Roman
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| Verfasserangabe |
Balzano, Marco
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| Medienart | |
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| Person | |
| Verlag | |
| Ort |
Zürich
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| Jahr | |
| Umfang |
299 S.
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| ISBN10 |
3-257-06983-9
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| ISBN13 |
978-3-257-06983-9
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Wolfgang Moser;
Ninetto war noch ein Kind, als er ohne Eltern, aber in trügerischer Begleitung eines Freundes der Familie von Sizilien nach Mailand reiste, um dort für ein paar Lire schwer zu arbeiten. (DR)
Sizilien in den 1950er Jahren: Der neunjährige Ninetto ist ständig hungrig. Nicht nur von Klassenkameraden wird er Pelleossa, "Haut und Knochen", genannt. Doch die geliebte Schule mit dem engagierten Lehrer kann er ohnehin nicht länger besuchen. Zuerst heißt es, auf den Feldern eines Großgrundbesitzers schuften, später dann als Auslieferer einer Wäscherei in Mailand. Wie Tausende andere Kinder emigriert er ohne Eltern aus dem ärmlichen Süden in die Industriegebiete Norditaliens. Nur wer als Tagelöhner bis zum fünfzehnten Geburtstag durchhält, findet auch ohne Schulabschluss ganz offiziell in einer Fabrik Arbeit, kann schließlich heiraten und in einem der trostlosen Vororte Mailands eine Familie gründen.
Der soziale Aufstieg umfasst ein paar Jahrzehnte sichere Arbeit, ein bescheidenes Familieneinkommen und ein bisschen Gewerkschaftsarbeit, erzählt der arbeitslose Mittfünfziger Ninetto rückblickend. In seiner Ich-Erzählung erwähnt er auch einige scharfe Messer, die dem packenden und vom Mailänder Erfolgsautor mit sizilianischen Wurzeln penibel recherchierten Roman bis zum Schluss spannende Wendungen geben.
Eine fiktive und doch typische Lebensschilderung, die den Wirtschaftsaufschwung der 1960er und 1970er Jahre in grellem, aber nicht unbedingt besseren Licht erscheinen lässt.
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Quelle: LHW.Lesen.Hören.Wissen (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp);
Autor: Alma Svaldi;
Während der Nachkriegszeit wächst Ninetto unter ärmlichsten Umständen in Sizilien auf. Nach einem Schlaganfall der Mutter, verfällt sein Vater vollends dem Alkohol und schickt den neunjährigen Sohn mit einem Nachbarn nach Mailand, um dort in einer Fabrik nach Arbeit zu suchen. Zunächst lebt der Junge in einer "Bienenstock" genannten Behausung; gemeinsam mit vielen anderen Glücksrittern aus den armen Provinzen Italiens. Bis er Arbeit bei einem der größten Autohersteller Italiens findet, hält Ninetto sich mit Botengängen über Wasser. Wie damals üblich, gründet er sehr jung eine Familie, doch das Leben meint es nicht gut mit ihm. Nachdem er aus Versehen beinahe den Verlobten seiner Tochter tötet, landet er für zehn Jahre im Gefängnis. Nach seiner Entlassung zieht Ninetto Bilanz. Er registriert, dass es den heutigen Migranten nicht besser geht, als ihm damals.
Man spürt die Sympathie Balzanos zu seinem Protagonisten. Warmherzig erzählte und gut recherchierte Geschichte.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
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| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Gemeindebücherei Kirchberg-Thening |
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