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      <marc:subfield code="a">Das Geburtstagsgeschenk</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">Barbara Vine. Aus dem Engl. von Renate Orth-Guttmann</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Zürich</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="c">2009</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Sabine Eidenberger; #Ein moralisches Stimmungsbild der Thatcher-Ära. (DR)##Dieses dünne Buch zählt leider nicht zu den Meisterwerken von Barbara Vine/Ruth Rendell. Ihre sonst so scharf gezeichneten Charaktere sind hier eher oberflächliche Gestalten. Gleich zu Beginn ist man völlig verwirrt von den vielen Namen, Funktionen und Verwandtschaftsgraden der Figuren. Leider fehlt auch die von Barbara Vine gewohnte Spannung völlig, der Klappentext verrät eigentlich alles, den Rest hat man sich schnell zusammengereimt. Das macht zwar nichts, denn die Erzählung soll ja kein Krimi sein. Da aber auch die psychologische Feinzeichnung der Charaktere ausbleibt, hat das Buch am Ende nicht viel zu bieten außer dem Fazit, dass in der Thatcher-Ära alle Politiker machtgeil und nur auf ihren Vorteil bedacht, korrupt oder zumindest sonst wie unanständig waren.#Einzig die Schilderung der Ereignisse aus der Sicht zweier verschiedener Personen bringt etwas Schwung ins Buch. Ivor Tesham, ein aufsteigender, machthungriger junger Politiker trifft sich mit einer verheirateten Frau zu frivolen Sex-Spielen. Davon wissen seine Schwester und ihr Mann, welcher die Ereignisse zunächst aus seiner Perspektive schildert. Tesham denkt sich als Geburtstagsgeschenk eine fingierte Entführung aus, die in einem Desaster endet. Der zweite Teil des Buches wird nicht vom Schwager, sondern von einer jungen Frau erzählt, die von der Geliebten als Alibi benutzt wird, wenn sie sich aus dem ehelichen Heim zu ihren heimlichen Treffen schleicht. Der Vollständigkeit halber für das Barbara-Vine-Regal empfehlenswert.</marc:subfield>
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