Komm, ich erzähl dir eine Geschichte
| Bezeichnung | Wert |
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| Titel |
Komm, ich erzähl dir eine Geschichte
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| Verfasserangabe |
Bucay, Jorge
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| Medienart | |
| Sprache | |
| Person | |
| Reihe | |
| Reihenvermerk |
77
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| Verlag | |
| Ort |
Zürich
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| Jahr | |
| Umfang |
285 S.
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| ISBN10 |
3-250-60077-6
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| ISBN13 |
978-3-250-60077-0
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| Band |
77
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| Annotation |
Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html);
Autor: Simone Klein;
Erkenntnis mittels symbolischer Abbilder. (DR)
Das Leben ist eine ziemlich komplizierte Angelegenheit. Kommt ganz drauf an, findet Jorge, genannt der Dicke, dem man erst auf den zweiten Blick einen Psychotherapeuten ansieht. Seiner Meinung nach ist der einzige Weg, etwas zu begreifen, ohne die Erfahrung am eigenen Leib machen zu müssen, der, ein konkretes symbolisches Abbild für das Ereignis zu haben. Bei der Lektüre der folgenden Geschichten fühlt man sich stark verleitet, dieser Ansicht beizupflichten. Denn mit Leichtigkeit erzählt Jorge, ein Alter Ego des Autors, der selbst Psychiater und Therapeut ist, dem Studenten und neuen Klienten Demian, dem das Leben bisweilen reichlich kompliziert vorkommt, bei jedem Besuch eine erhellende Geschichte. Wobei Jorge aus einem reichen Fundus an Episoden aus der klassischen Antike, Sufi-Gleichnissen, sephardischen Legenden, Zen-Weisheiten aus Japan und China oder Märchen aus Argentinien, Frankreich, Russland, Senegal und Tibet und selbst erfundenen Erzählungen schöpft. Schritt für Schritt öffnet Jorge dem Studenten die Augen über sich selbst und seine Umwelt und demontiert gleichzeitig allgemein gültige menschliche Verhaltensmuster.
Die Gespräche verlaufen in persönlichem Plauderton und erinnern an längst vergangene Zeiten, in denen im Kreise der Familie Geschichten und Märchen erzählt wurden. Quellenhinweise und weiterführende (Weisheits-)Literatur animieren zu weiteren Erkenntnissen dieser Art.
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Quelle: Bücherschau (Büchereiservice des ÖGB) (http://www.buecherei.at/);
Autor: Ingrid Kainzner;
Es ist nicht ganz leicht, das Leben so zu nehmen wie es ist. Es gibt Schicksalsschläge, die nicht wegzudiskutieren sind, es gibt aber auch Leiden, die vor allem durch die Art und Weise, wie wir uns und unsere Umwelt betrachten, entstehen. Die Fixiertheit auf infantile Wunscherfüllung und die daraus resultierende Frustration aufzulösen, ist ein Ziel der Psychotherapie. Dass Literatur, kraft ihrer größeren Nähe zum Unbewussten an psychische Schichten rührt, welche dem rationalen Diskurs der Wissenschaft unzugänglich bleiben, wusste niemand besser als Sigmund Freud, der die antiken Mythen als bedeutsame Inspirationsquelle schätzte.
Der Psychiater in Jorge Bucays Buch, ein Alter Ego des Autors, schöpft in seinem Buch aus dem Weisheitsschatz der ganzen Welt und antwortet auf die Klagen und Nöte eines von Komplexen geplagten jungen Mannes mit Märchen und Sagen, Sufi-Gleichnissen, Zen-Geschichten und sephardischen Legenden, um ihn zu selbst bestimmtem Verhalten zu animieren und Konventionen in Frage zu stellen. Es ist sehr reizvoll zu verfolgen, wie er das tut - manchmal spielerisch, manchmal drastisch, immer undogmatisch und voller Wärme und Humor. Entstanden ist ein Kompendium hilfreicher Geschichten, geschrieben von einem Autor, der erfreulicherweise davon Abstand nimmt, den Weisheitsweg zu verkünden und dadurch umso überzeugender wirkt.
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Quelle: Buch und Medien Südtirol (http://www.provinz.bz.it/kulturabteilung/bibliotheken/320.asp);
Autor: M. Fritz;
Der junge Demian hat Probleme und geht deshalb zum Psychotherapeuten. Jorge, hinter dem man unschwer den Autor selbst erkennen kann, der in Argentinien als Psychiater und Gestalttherapeut tätig ist erzählt ihm während der Sitzungen eine Geschichte. Die Geschichten passen zum jeweiligen Problem, das Demian vorbringt. Es sind Geschichten aus der Antike, aus der jüdischen, japanischen und chinesischen Tradition, Märchen aus aller Welt und von ihm selbst erfundene Geschichten. Demian lernt dazu. Mit jeder Therapiesitzung und jeder neuen Geschichte von Jorge lernt er, sein Leben besser in den Griff zu bekommen. Dies wünscht man allen Lesern nach der Lektüre des Buches. Am Ende des Buches findet der interessierte Leser eine Menge von Quellenhinweisen und Tipps für weiterführende Literatur. Die Geschichten sind kurz und eignen sich daher gut, um kurz vor dem Einschlafen noch eine schöne Geschichte zu lesen. Ein Buch, das man einem breiten Publikum empfehlen kann.
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Quelle: SCHRIFT/zeichen;
Autor: Nikolaus Piechocki;
Ein Titel, der verspricht, eine Geschichte zu erzählen und dann mehrere bereithält: das ist erfreulich. Um das Leben und die Bewältigung der Probleme, die es bietet, am Rande des Erwachsenwerdens zu meistern, bedarf es aber auch einiger Anstrengung, nicht nur einer Geschichte. Aus diesem Grund sucht Demian, Student, therapieerfahren und -verdrossen, den Gestalttherapeuten Jorge auf. Er nennt ihn "Dicker". Schon zwei Eigenschaften, die dieser mit dem Autor teilt, der neben seiner gestalttherapeutischen Tätigkeit Belletristik und Texte, die man unter der Rubrik "Lebenshilfe" finden könnte, mit viel Erfolg publiziert.
Erzählt wird die Geschichte einer Therapie. Die Kapitel entsprechen den Sitzungen, in denen Jorge den aktuellen Problemen Demians aus religiöse Märchen, Anekdoten, Parabeln und Witze seiner Mottenkiste gegenüberstellt. Wahrscheinlich werden auch geübte LeserInnen nicht alle davon kennen. Die einzelnen Geschichten sind es auch, die das Buch lesenswert machen, denn die Charaktere Demians und Jorges sind etwas schwach gezeichnet; auch sind Einstieg und Ende der Therapie-Geschichte etwas abrupt.
Ein locker erzähltes Anekdotenbuch mit vielen Dialogen, das sich gut in der U-Bahn oder den Minuten vor dem Einschlafen genießen lässt, oder wenn man gerade überlegt, ob man selber eine Therapie beginnen sollte.
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| BEMERKUNG |
Katalogisat importiert von: Rezensionen online open (inkl. Stadtbib. Salzburg)
77 |
| Übersetzung |
Deutsch
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| Trägermedium |
Band
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Erhältlich in folgenden Bibliotheken
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Öffentliche Bibliothek der Gemeinde Kalsdorf bei Graz |
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