<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<marc:record xmlns:marc="http://www.loc.gov/MARC21/slim">
   <marc:leader>00000nam a2200000 a 4500</marc:leader>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="100">
      <marc:subfield code="a">Datler, Wilfried</marc:subfield>
      <marc:subfield code="4">aut</marc:subfield>
      <marc:subfield code="e">Verfasser/-in</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Erziehung</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Hermeneutik</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="653">
      <marc:subfield code="a">Psychoanalyse</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="a">Was leistet die Psychoanalyse für die Pädagogik?</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="b">Ein systematischer Aufriß</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="0" ind2="0" tag="245">
      <marc:subfield code="c">Wilfried Datler</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2="1" tag="264">
      <marc:subfield code="a">Wien; München</marc:subfield>
      <marc:subfield code="b">J&amp;V</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="520">
      <marc:subfield code="a">Die ersten Überlegungen zur Frage, was Psy-&lt;br/&gt;choanalye für die Pädagogik leisten könnte,  lassen sich bis in die späten 90er Jahre des  vorigen Jahrhunderts zurückdatieren. Seit  Sigmund Freud erschienen Arbeiten auf den Ge-&lt;br/&gt;bieten Tiefenpsychologie, Pädagogik, Sozial-&lt;br/&gt;pädagogik, Chakterologie und Neurosenlehre,  die die Frage der Wechselwirkung Psychoanaly-&lt;br/&gt;se - Pädagogik aufwarfen, ohne jedoch mehrals  Teilkonzepte einer Anwendung einschlägiger  Überlegungen auf die erzieherische Praxis  anzubieten.&lt;br/&gt;Der Autor unterzieht die wichtigsten Werke  auf diesen Gebieten einer kritischen Prüfung  und stellt es sich zur Aufgabe, ein umfassen-&lt;br/&gt;des Konzept psychoanalytischer Erwägungen,  bezogen auf die praktische Erziehungsarbeit,  zu erstellen. Zur Diskussion stehen Arbeiten  von Autoren wie Sigmund und Anna Freud, Aich-&lt;br/&gt;horn, Bernfeld, Zulliger, Mitscherlich,  ferner Petzelt, Heitger, Ruhloff, Spiel, Rin-&lt;br/&gt;gel und Strotzka - um nur einige zu nennen,  aber auch "Freudomarxisten" wie Habermas,  Reich und Marcuse.&lt;br/&gt;Im Anschluß an die theoretischen Überlegungen  stellt der Autor dann sein Konzept vor: Der  Zweck pädagogischer Führung ist Verselbstän-&lt;br/&gt;digung des jungen Menschen; unbewußte psychi-&lt;br/&gt;sche Prozesse behindern jedoch nur allzuoft  den reibungslosen Ablauf des erzieherischen  Geschehens. Das Erkennen und Verstehen dieser  Phänomene und das Wissen um die eigene Prob-&lt;br/&gt;lematik sind aber Voraussetzung dafür, daß  der Pädagoge die Probleme des kindlichen See-&lt;br/&gt;lenlebens erfassen und in seinem pädagogi-&lt;br/&gt;schen Bemühen erfolgreich sein kann. Der  Autor fordert daher, daß jeder Pädagoge  zumindest über ein Grundwissen auf dem Gebiet  der Tiefenpsychologie verfügen müßte und daß  der Erwerb eines solchen heute in jeder päda-&lt;br/&gt;gogischen Ausbildung Pflicht sei. Auch sollte  entsprechende praxisbezogene Fortbildung für  jeden engagierten Pädagogen  selbstverständlich sein. &lt;br/&gt; </marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="020">
      <marc:subfield code="a">9783224153974</marc:subfield>
      <marc:subfield code="9">9783224153974</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1=" " ind2=" " tag="041">
      <marc:subfield code="a">ger</marc:subfield>
   </marc:datafield>
   <marc:datafield ind1="1" ind2=" " tag="521">
      <marc:subfield code="a">0</marc:subfield>
   </marc:datafield>
</marc:record>
