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      <marc:subfield code="a">Der Lügenpresser</marc:subfield>
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      <marc:subfield code="a">Quelle: bn.bibliotheksnachrichten (http://www.biblio.at/literatur/bn/index.html); #Autor: Cornelia Stahl; #Monologe eines Wiener Redakteurs. (DR)#Karl Schmied, Journalist einer großen Boulevardzeitung, hat es geschafft, aus kleinen Verhältnissen aufzusteigen. Als Außenpolitik-Redakteur blickt er auf langjährige Erfahrungen zurück, ist jedoch nicht mit allen Veränderungen einverstanden, die die moderne Gesellschaft durchmacht. Als Karl aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen den Brief seiner Freisetzung und Entlassung in die Pension erhält, scheint er, der lebenserfahrene Journalist, alles andere als der Situation gewachsen zu sein.#Autorin Livia Klingl, geboren 1956 in Wien, war viele Jahre Kriegs- und Krisenberichterstatterin und Leiterin des Außenpolitik-Ressorts der Zeitung "Kurier". Mit der Figur Schmied beschreibt Klingl pointiert und humorvoll die österreichische Seele in Vergangenheit und Gegenwart, etwa wenn Schmied bedauert, dass man das Wienerische nicht eins zu eins in die Zeitung bringen könne und es die Jungen nicht mehr verstehen. Räsoniert wird außerdem über türkische Demonstranten in Wien und Österreicher in der Türkei. Zwischendurch geht's auch mal etwas derb zu, wenn beispielsweise "zwei Magenbitter ausgekotzt" werden. Wer in den Alltag eines altgedienten Journalisten "hineinschnuppern" möchte, dem sei "Der Lügenpresser" empfohlen.</marc:subfield>
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