Architektur. Vergessen

Bezeichnung Wert
Titel
Architektur. Vergessen
Untertitel
jüdische Architekten in Graz
Verfasserangabe
Antje Senarclens de Grancy/Heidrun Zettelbauer (Hg.)
Medienart
Sprache
Person
Verlag
Ort
Wien
Köln
Weimar
Jahr
Umfang
300 S.
ISBN13
978-3-205-78472-2
Schlagwort
Annotation
Angaben aus der Verlagsmeldung Architektur. Vergessen : Jüdische Architekten in Graz Fünf Grazer Bauten aus der Zeit von 1910 bis 1934 bilden den Ausgangspunkt für den Blick auf das Vergessen als kulturelle Praxis im Feld der Architektur. Die Autorinnen zeichnen ein Spannungsfeld zwischen alltäglichen Prozessen der Überbauung, Funktionsveränderung und räumlicher Neukonzeption sowie gewaltsamen Eingriffen wie politischer Neukodierung und Zerstörung nach. Am Beispiel von Arbeitsamt, Freibad, Jüdischer Zeremonienhalle, Kinderheim und Stadtrandsiedlung werden vielschichtige Dimensionen des Vergessens freigelegt: Zufälliges, Intentionales, Privates, Öffentliches, Nicht-Erzähltes, Un-/Sichtbares. Die Klammer, welche die vier Architekten und Baumeister zusammenhält, ergibt sich nicht aus ihrer jüdischen Herkunft oder Identität, sondern erst aus der nationalsozialistischen Verfolgungsgeschichte als einem Aspekt des Vergessens.